Beobachtungen eines "ökumenischen Klimaforschers": Prälat Dr. Bertram Meier zur Einheit der Christen

15.12.2016 16:08

Der "ökumenische Klimaforscher" Prälat Dr. Bertram Meier hat anlässlich des Reformationsgedenkens, das im kommenden Jahr erstmals als gemeinsames Christusfest gefeiert wird, eine „Wetterkarte“ des konfessionellen Miteinanders entworfen: „In den vergangenen Jahren erlebten wir wechselhafte Zeiten. Stürmische Tage gab es ebenso wie glühende Hitze und frostige Kälte. Auch reinigende Gewitter blieben nicht aus. Doch alles in allem ist das ökumenische Klima nicht abgekühlt.“

Der komplette Text ist im Heft Nr. 58 der Augsburger Schriftenreihe des Sankt Ulrich Verlags unter dem Titel "Reform(ation) 1517 - Wie steht es um die Ökumene 500 Jahre danach?" erschienen.

Der Bischofsvikar geht in seinen Ausführungen auf die Martyria als "besonderes Hochdruckgebiet" der Ökumene ein, wirft einen Blick auf die Heilige Schrift als das gemeinsame Fundament der Konfessionen, beleuchtet die Fragestellung einer gemeinsamen Eucharistie, erklärt Hintergrundinformationen zur gemeinsamen Rechtfertigungslehre und fordert eine "Osterweiterung" der Ökumene, die er als ein „angenehmes Hochdruckgebiet, das mit frischer Luft und angenehmen Temperaturen, auch für Herz und Gemüt verbunden ist“, ansieht.

Erhältlich ist das Heft im Sekretariat des Bischöflichen Seelsorgeamts:
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