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Predigten

Predigt am Hochfest der hl. Afra am 6. August 2017

Mutter des Glaubens, Schwester im Glauben, Zeugin des Glaubens

14.08.2017

Liebe Schwestern und Brüder!

Im Jahre 565 kam ein interessanter Wallfahrer durch Augsburg: Es war der oberitalienische Dichter und spätere Bischof Venantius Fortunatus, der von Ravenna aufgebrochen war, um zum Grab des hl. Martin von Tours zu pilgern. In seinem wenig später entstandenen Lobgedicht auf den hl. Martin weist er auch darauf hin, dass „in der von Lech und Wertach umflossenen Stadt Augusta“ die Gebeine der Blutzeugin Afra verehrt werden.

Ostern heißt „an die Liebe glauben“ (vgl. 1 Joh 4,16) von Domdekan Dr. Bertram Meier

Osternacht 2017: Gottes Passion als Leidenschaft

18.04.2017

Die heiligen fünf Wunden

die werden nicht verbunden

die glühen

und blühen

in unserer Zeit.

Predigt zum Karfreitag 2017 im Mutterhaus Maria Stern von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Stehen bleiben unter dem Kreuz

18.04.2017

Eine Frau liegt im Krankenhaus. Nach einer schweren
Operation entdeckt sie über ihrem Bett ein Kreuz. Sie will danach greifen.

von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Gründonnerstag 2017: Den Kelch der Hingabe halten, erheben und leeren

18.04.2017

„Nimm hin die Gabe des Volkes für die Feier des
Opfers.“ Mit diesen Worten übergibt der Bischof bei der Weihe den Neupriestern
Hostienschale und Kelch. Wir hören förmlich das Echo der Stimme Jesu, des
Hohenpriesters, der im Abendmahlssaal die Eucharistie einsetzte und die Apostel
zu Priestern weihte.

zum 3. Sonntag A (22. Januar 2017) im Mutterhaus Maria Stern und Dom

Beim Rufen helfen

23.01.2017

 

 Evangelium Mt 4,12-23

 

Im Januar 1958 war in fast allen Kirchenzeitungen in Deutschland folgende Annonce einer Ordensgemeinschaft aus unserem Bistum zu lesen:

Predigt 2. Sonntag im Jahreskreis (A) von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Geduld, Reinheit und Hingabe: die Stärken des Lammes

16.01.2017

Wer das Hausprotokoll des Klosters Maria Stern in
Augsburg studiert, dem fällt eine Rechnung auf, die im Jahre 1812 bezahlt
wurde:

zum Evangelium der Taufe des Herrn 2017 von Domdekan Bertram Meier, Augsburg

Der Jordan als theologischer Ort

16.01.2017

Dass Jesus am Beginn seines öffentlichen Auftretens
da drunten am Jordan mitten unter Kreti und Pleti aufkreuzt und sich in eine
Reihe mit denen stellt, die sich der Bußtaufe des Johannes unterziehen,
verwundert. Doch dieser seltsame Einstieg in Jesu „Karriere“ war den ersten
Christen offenbar wichtig, sonst würden nicht alle vier Evangelisten davon berichten.

Predigt zu Neujahr 2017 im Hohen Dom zu Augsburg von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Evakuiert das Kreuz nicht! (vgl. 1 Kor 1,17)

02.01.2017

Weihnachten 2016 wird in Augsburg unvergessen bleiben. Die Evakuierung schickte uns auf Herbergssuche. Eine Woche danach - am sog. Oktavtag – sind wir eingeladen, die Botschaft des Festes nachklingen zu lassen. „Und das Wort ist Fleisch geworden.“ (Joh 1,14) Welches Echo findet die Weihnachtsbotschaft acht Tage später - heute am Neujahrstag 2017?

Ansprache beim Kreuzweg für verfolgte Christen im Dom am 18.09.2016 von Bischofsvikar Prälat Dr. Bertram Meier

"Der Leib Christi, die Kirche, ist verwundet und blutet."

20.09.2016

„Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich; denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.“

Dieser Satz begleitet uns wie ein
Refrain auf dem Kreuzweg, den wir miteinander beten werden.

Predigt bei der Festmesse zum 125. Geburtstag von Gertraud von Bullion am Sonntag, den 11. September 2016 im Hohen Dom zu Augsburg von Bischofsvikar Prälat Dr. Bertram Meier

Die Liebe Christi drängt uns

14.09.2016

Caritas Christi urget nos. (2 Kor 5,14) Die Liebe Christi drängt uns. Dieses Motto, unter das der Völkerapostel Paulus seine Berufung stellte, können wir auch über das Leben von Gertraud von Bullion schreiben. Die Liebe Christi hat sie gedrängt. Wie der große Missionar Paulus oder die kleine Theresia von Lisieux wollte Gertraud die ganze Welt für Christus gewinnen.

Predigt zur Männerwallfahrt in der Ulrichswoche 2016 (05.07.2016) von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Glaube braucht Bekenntis

07.07.2016

Fürchtet euch nicht!

Dreimal spricht Jesus so zu seinen Jüngern. Wem tut eine solche Aufmunterung nicht gut, wenn er sie nicht nur an die Jünger von damals, sondern ganz persönlich an sich gerichtet hören darf!

Osternacht 2016 im Mutterhaus Maria Stern von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Jesus der Gärtner

29.03.2016

Liebe Schwestern und Brüder!

Was ist Ostern? Im Religionsunterricht in einem schwäbisch-bayerischen Dorf spricht der Lehrer über die christlichen Feste. „Da gibt es das Fest des Lebens und der Freude“, erklärt er und fragt den kleinen Max: „Wie heißt dieses Fest?“ Max stottert. Er weiß es nicht. Der Lehrer will helfen: „Es fängt mit ‚O’ an!“ Da kommt dem Max die Erleuchtung: „Ich weiß es: Oktoberfest.“ Ja, bei Leben und Freude denkt nicht jeder gleich ans Osterfest.

Karfreitag 2016 im Mutterhaus Maria Stern von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Jesus der König

29.03.2016

Gestern schaute Jesus, der Fußpfleger, seine Jünger der Reihe nach an: „Begreift ihr, was ich an euch getan habe?“ Heute wird Jesus von Pilatus gefragt: „Bist du der König der Juden?“ (Joh 18,33). Und Jesus schaut dem Pilatus in die Augen: „Du sagst es. Ich bin ein König“ (Joh 18,37).

Gründonnerstag 2016 im Mutterhaus Maria Stern von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Jesus der Fußpfleger

29.03.2016

"Begreift ihr, was ich an euch getan habe?" (Joh 13,12)

Liebe Schwestern und Brüder, diese Frage stellt Jesus den Jüngern, nachdem er ihnen die Füße gewaschen hat:

Predigt bei der Katholischen Hochschulgemeinde Augsburg 26.01.2016 von Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier

Das bleibende Vermächtnis des hl. Thomas von Aquin

27.01.2016

Heute lade ich ein zu einer Zeitreise in das europäische Hochmittelalter: in die Zeit der gotischen Kathedralen, der Artusromane, der Ketzerbewegungen, der Ständegesellschaft, des Minnesangs, der Pest, der Kreuzzüge … Die Reihe ließe sich noch beliebig verlängern.

Wann beginnt das Neue Jahr?

04.01.2016

Wann beginnt das Jahr für Sie? Manche werden sagen: Jetzt nimmt uns der Prediger auf die Schippe. Oder will er Eulen nach Athen tragen? Warum kommt er an Neujahr mit der Frage: Wann beginnt das Jahr für Sie?

Komm, du Heiland aller Welt

21.12.2015

Was ist der Schlüssel, mit dem sich die „Tür zum Glauben“ (Apg 14,27) öffnen lässt? Diese Frage hat mich während meines Theologiestudiums in Rom jahrelang beschäftigt. Dabei bin ich auf die Fleischwerdung des Wortes, die Menschwerdung Gottes, gestoßen: „Und das Wort ist Fleisch geworden.“ (Joh 1,14) Dieser „Paukenschlag“, den Johannes im Prolog seines Evangeliums setzt, wurde für mich und auch andere meiner Mitstudenten der Dreh- und Angelpunkt unseres Studierens und Glaubens.

Tochter Zion, freue dich

21.12.2015

Gaudete! Freut euch! Das ist der Titel des dritten Sonntags im Advent. Über diesem Tag schwebt schon ein Schimmer der Weihnachtsfreude. Zum Zeichen dafür legen die Priester an Gaudete liturgische Gewänder an, die nicht in dunklem Violett, sondern in lichtem Rosa gehalten sind.

O Heiland, reiß die Himmel auf

16.12.2015

In den Kaufhäusern und auf den Christkindlesmärkten ist es schon Wochen vor Weihnachten zu hören: das Lied „Alle Jahre wieder …“ Das Fest soll sich abspielen wie gewohnt, im üblichen Rahmen, ohne besondere Vorkommnisse und große Erwartungen. Denn als Erwachsene haben wir schon viele Weihnachtsfeste hinter uns. Da kann es kaum noch Überraschungen geben.

Macht hoch die Tür

16.12.2015

Türen sind anspruchsvoll. Der erste Advent ist eine solche Tür. Heute überschreiten wir die Schwelle in ein neues Kirchenjahr. Gott ist im Kommen. Wir bereiten uns vor, ihn zu empfangen. Deshalb singen wir: