Aktuelles

Ausstellung zur 75. Wiederkehr der "Augsburger Bombennacht".
Kirchen im Bombenkrieg

22.02.2019 14:47 Das Archiv des Bistums Augsburg zeigt in seinen Räumen vom 25.02. - 30.04 2019 eine Ausstellung über die Zerstörung Augsburger Kirchen im Zweiten Weltkrieg und deren Wiederaufbau. Die Ausstellung, zusammengestellt von Herrn Dipl. Ing Helmut Rössle und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs, ist vom 25.02. - 30.04.2019 von Montag - Mittwoch von 9.00 - 16.30 und Donnerstags von 9.00 - 17.30 Uhr zu sehen.
28.10.2018 12:32 Konradin –der Name ist eine ironische Verkleinerungsform von Konrad- wurde 1252 in der Nähe von Landshut geboren. Sein Vater war König Konrad IV., seine Mutter Elisabeth von Bayern aus dem Haus Wittelsbach. Er wuchs in Bayern und Schwaben auf. Nachdem er in Deutschland nicht zur Königswürde gelangen konnte, zog er im September 1267 von Augsburg aus mit einem Heer nach Italien, um das staufische Erbe in Süditalien anzutreten. Sein mit dem Papst verbündeter Gegenspieler Karl von Anjou schlug Konradin am 23. August 1268 bei Tagliacozzo entscheidend.  Auf der Flucht wurde Konradin gefangen gesetzt und an Karl von Anjou ausgeliefert. Nach einem Prozess zum Tode verurteilt, erfolgte am 29. Oktober 1268 auf dem Marktplatz von Neapel die öffentliche Hinrichtung des letzten legitimen Staufers. Sein Grab befindet sich in der Kirche S. Maria del Carmine in Neapel. Zahlreiche –vor allem deutsche- Dichter  haben sich mit dem tragischen Schicksal Konradins beschäftigt, so etwa Friedrich Schiller, Conrad Ferdinand Meyer und Ludwig Uhland. Das Bistum Augsburg war mit den Staufern zweifach verbunden, denn sie waren die Herzöge von Schwaben und die Vögte der Kirche von Augsburg. Auch Konradin erhielt -nach längerer Auseinandersetzung- 1266 vom Augsburger Bischof Hartmann von Dillingen die Vogtei über die Stadt und das Hochstift Augsburg zu Lehen; dieses Amt sollte er jedoch bald an seinen Onkel Ludwig von Bayern verpfänden. Konradins Tod machte den Weg frei für den Abschluss der bereits begonnenen Entwicklung der bischöflichen Herrschaft hin zur Landeshoheit. Der Tod Konradins wurde vielfach überliefert und auch im Archiv des Bistums Augsburg finden sich in Chroniken des 18. Jahrhunderts noch Schilderungen über Leben und Tod des letzten Staufers.
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18.10.2016 16:57 Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute das neue Archiv des Bistums Augsburg gesegnet und somit seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Das Magazin des Archivs war seit Frühjahr 2014 in die Augsburger Stadtpfarrkirche St. Joseph im Stadtteil Oberhausen eingebaut worden. Außerdem ist an der Stelle des früheren Pfarrhauses ein neues Verwaltungsgebäude entstanden. Sein Segen gelte nicht nur dem Gebäude, sondern allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs und allen, die darin arbeiten und es nutzen. „Und das sind wir alle, die ganze Diözese“, betonte Bischof Konrad während der Feierstunde.
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16.04.2015 16:15 (ABA/Na/vR). „Nachdem kürzlich die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden, sind wir froh, dass wir jetzt unsere rund 1.500 Urkunden ins WWW stellen können“, sagt Dr. Erwin Naimer, Leiter des Archivs des Bistums Augsburg. Zu finden sind sie in Zukunft auf der Website „Monasterium“, dem weltweit größten Urkundenportal. Träger des Portals ist der Verein ICARUS, der auf eine Initiative von Dr. Thomas Aigner, dem Diözesanarchivar von St. Pölten, zurückgeht. Ursprünglich war nur die Online-Stellung der Urkunden niederösterreichischer Klöster geplant, doch mittlerweile hat es sich zu einem europäischen Unternehmen entwickelt.
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05.03.2014 14:13 Der Augsburger Bischof Joseph Landgraf von Hessen erlässt Regeln für die vorösterliche Fastenzeit in seinem Bistum
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28.01.2014 09:44 „Am siebten Tag, nachdem er sich krank niedergelegt hatte, starb er nach dem Empfang der heiligen Kommunion im zweiundsiebzigsten Lebensjahr und im siebenundvierzigsten Jahr nach dem Antritt der Regierung am 28. Januar zur dritten Stunde des Tages“, so berichtet –in etwas freier Übersetzung- sein Biograph Einhard über Karls Tod (…septimo, postquam decubuit, die, sacra communione percepta, decessit, anno aetatis suae septuagesimo secundo et ex quo regnare coeperat quadragesimo septimo, V. Kalendas Februarii, hora diei tertia...).
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Filmbeitrag von katholisch1.tv über das Archiv des Bistums Augsburg

01.01.2014 (ABA/vR). katholisch1.tv sendete am 27.12.2013 einen Beitrag über das Archiv des Bistums Augsburg. Um ihn zu sehen, klicken Sie bitte hier.
26.10.2013 Augsburg (ABA/vR). Vor 50 Jahren wurde Dr. Josef Stimpfle zum Bischof von Augsburg geweiht.
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08.11.2012 17:00 Augsburg (ABA/vR). Das Archiv des Bistums Augsburg zeigte in Zusammenarbeit mit dem Verein für Augsburger Bistumsgeschichte e. V. die Wanderausstellung „1000 Jahre Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra (1012 - 2012)". Erstellt wurde sie von Dr. Erwin Naimer M.A., Christoph Meierfrankenfeld und Pfarrer Dr. Bernhard v. Rohrscheidt unter Mitarbeit von Dr. Walter Ansbacher. Die Eröffnung fand im Rahmen der Jahresversammlung des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte e. V. am 3. Dezember 2011 im Haus St. Ulrich in Augsburg statt, wobei der Verein sein 45. Jahrbuch in zwei Bänden zum Jubiläum präsentierte. Auf insgesamt zwölf Tafeln bot die Ausstellung in Text und Bild Einblicke in die Zeit von der Gründung um das Jahr 1012 bis zur Säkularisation 1802/03 und die daran anschließende Phase als Augsburger Stadtpfarrei. Dabei beleuchtete sie folgende Themen: Benediktiner, Äbte, Klosteransichten (mit Fotos vor und nach dem 2. Weltkrieg), Kunst, Gelehrsamkeit, Frömmigkeit und Pfarreien, an denen das Reichsstift Patronatsrechte besaß. Das benediktinische Leben in Augsburg findet in der heutigen Abtei St. Stephan seine Fortsetzung. Zwei Tafeln zur Reihenfolge der Pfarrer nach der Säkularisation und zur Renovierung der Basilika in den Jahren 2008 bis 2011 rundeten die Ausstellung ab. Die Ausstellungsorte in Augsburg waren das Haus St. Ulrich, die Basilika St. Ulrich und Afra, das Gymnasium bei St. Stephan und das Archiv des Bistums. Abschließend war die Wanderausstellung vom 13. Juli bis 8. November im Archiv des Bistums Augsburg zu sehen.
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24.07.2012 12:26 Clemens Wenceslaus von Sachsen, „…einer der erfreulichsten Kirchenfürsten der untergehenden Reichskirche…“ (Peter Rummel), verstarb mit fast 73 Jahren am 27.7.1812 in Marktoberdorf, wo er auch beerdigt wurde. Der Ort widmet dem Toten derzeit eine Ausstellung. Der Sterbeeintrag findet sich in den Pfarrmatrikeln von Marktoberdorf, die im Archiv des Bistums Augsburg lagern.
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