Medientage

Der nächste Medientag wird voraussichtlich am 17. Oktober 2020 stattfinden.
 
Um Sie in der Zwischenzeit in Sachen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Laufenden zu halten, empfehlen wir Ihnen unsere Loseblattsammlung Öffentlichkeitsarbeit. Diese können Sie hier kostenlos abonnieren. Sie erhalten damit automatisch Informationen, sobald es Aktualisierungen und Ergänzungen gibt.
 
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Sie haben Anregungen und Wünsche für das Programm? Dann können Sie uns gerne eine Mail an presse@bistum-augsburg.de schicken.

 

Am 8. Oktober 2016 hat der erste Medientag im Bistum Augsburg stattgefunden. Über hundert Ehrenamtliche, Pfarrer und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen nahmen daran teil und informierten sich in Workshops und einem Vortrag darüber, wie gute Pressearbeit in der Pfarrei gelingen kann. Ein Höhepunkt des Medientags war die Bekanntgabe des Siegers des Pfarrbriefwettbewerbs: Aus insgesamt 79 Pfarrbriefen, die zuvor aus 65 Pfarreien zur Bewertung bei der Pressestelle des Bistums eingetroffen waren, wurden sieben Preisträger ermittelt. Die besten zwei Pfarrbriefe im Bistum Augsburg wurden in der Pfarrei St. Stephan in Mindelheim sowie der Pfarreiengemeinschaft Vöhringen herausgegeben.   Den Auftakt des Medientags hatte am Vormittag ein Impulsvortrag von Dr. Christian Klenk, Diplom-Journalist und Leiter der Stabsabteilung Entwicklung und Kommunikation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gemacht. Unter dem Titel „Kirchliche Öffentlichkeitsarbeit – Erfahrungen und Perspektiven“ lieferte Klenk den theoretischen Unterbau zu den praktischen Workshops, die am Nachmittag folgten. In einem kurzen geschichtlichen Abriss stellte er das Verhältnis von Kirche und Medien vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar. „Schon sehr früh hat sich die Kirche den Medien zugewandt“, sagte Klenk. Nach den katholischen Zeitschriften hätten sich auch das Radio und Fernsehen kurz nach deren Erfindung als kirchliches Medium der Verkündigung etabliert. Für die eigene Praxis und Pressearbeit vor Ort sei es wichtig, zwischen den unterschiedlichen Formen der Kommunikation zu differenzieren, gab Christian Klenk den Zuhörern als Basiswissen weiter: Kirchliche Verkündigung, Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit würden unterschiedliche Ziele verfolgen, sagte er. Auch die Zielgruppe und Veränderungen in der Medienkommunikation  seien immer im Blick zu behalten, so Klenk. „Das Internet ist zum heutigen Leitmedium geworden“, betonte er. Mit Tipps für die Pressearbeit schloss Christian Klenk seinen Vortrag. Kirchliche Veranstaltungen, das Kirchenjahr oder aktuelle gesellschaftliche Themen seien eine gute Möglichkeit, die kirchliche Botschaft in die Öffentlichkeit zu transportieren, riet Klenk.     Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Zehn Angebote standen insgesamt zur Auswahl, die inhaltliche Bandbreite reichte hierbei weit: Es gab Tipps und Hintergründe für eine gelungene Pressearbeit, eine Foto-Werkstatt lieferte besondere Tricks und technische Kniffe zur erfolgreichen Arbeit mit der Fotokamera. Auch das Portal „pfarrbriefservice.de“ stellte sich und seine Arbeit vor. Wie es gelingt, einen ansprechenden und informativen Pfarrbrief zu gestalten, zog sich als Leitfrage durch dessen Workshop. Neben grafischen Tipps zur Plakatgestaltung blieben auch Hinweise zum Datenschutz sowie zum Presse- und Urheberrecht nicht außen vor. Tricks und Chancen von Social Media in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit zeigte der Social Media Manager des Bistums auf. Ein praktisches Beispiel dazu lieferte der Workshop der diözesanen Internetplattform „credo online“. Einen Einblick in die Welt des Fernsehens, des Radios, des Print- und Agenturjournalismus lieferten die Vertreter des Sankt Ulrich Verlages und der Katholischen Nachrichtenagentur.     Für alle, die in der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Pfarrei tätig sind, stellte Bistumssprecher Dr. Karl-Georg Michel ein neues Angebot der Pressestelle vor: den Newsletter „Öffentlichkeitsarbeit“. Er umfasst theoretische und praktische Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit und kann auf der Bistumshomepage kostenlos abonniert werden.     Einen umfassenden Einblick in den Medientag 2016 gibt Ihnen auch folgende Pressemitteilung: pba_136_2016_Pfarrbriefwettbewerb_ Sieger_beim_Diözesanen_Medientag_prämiert (41,3 kB)     Einen bildlichen Eindruck vom Medientag können Sie sich mit folgendem Video machen:  
Rund hundert Ehrenamtliche, Pfarrer und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen aus dem gesamten Bistum haben sich am 27. Oktober 2018 beim zweiten Diözesanen Medientag mit Fragen der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit auseinandergesetzt. Die Pressestelle des Bistums veranstaltete diesen Workshoptag mit dem Ziel, Pfarreien bei ihrer Medienarbeit zu unterstützen und praktische Anregungen für den Auftritt in der Öffentlichkeit zu geben. Der Medientag sei zudem ein Dankeschön an alle Teilnehmenden für die Öffentlichkeitsarbeit, die in den einzelnen Pfarreien und Pfarreigemeinschaften geleistet werde, betonte Pressestellenleiter Dr. Karl-Georg Michel in seinen Begrüßungsworten.   Diesen schloss sich ein Podiumsgespräch über Chancen und Herausforderungen kirchlicher Öffentlichkeitsarbeit an. Die Redakteure Oliver Christa vom BR-Studio Schwaben und Daniel Wirsching von der Augsburger Allgemeinen gaben dabei Einblicke in ihren journalistischen Arbeitsalltag, stellten sich den Fragen der Teilnehmer und ermutigten die Vertreter aus den Pfarreien, mit ihren kirchlichen Themen auf die Lokalmedien zuzugehen. „Anhand von Leserreaktionen und den hohen Klickzahlen in unserem Onlineportal merken wir immer wieder, dass kirchliche Themen gut ankommen“, berichtete Wirsching. Beliebt seien vor allem Artikel über kirchliche Festtage und Geschichten über Menschen. Dasselbe gelte auch fürs Radio und Fernsehen, bestätigte Oliver Christa. „Uns beim BR geht es vor allem darum, Geschichten mit Emotionen zu erzählen. Je persönlicher, desto besser.“   In diesem Zusammenhang wurde von einigen Teilnehmern im Publikum aber auch das Thema „Fake News“ angesprochen. Die Angst vor einer reißerischen Berichterstattung oder die Gefahr, missverstanden zu werden, halte die Menschen in den Pfarreien oft davon ab, mit den Medien in Kontakt zu treten. Als Leiter der Pressestelle kenne auch Dr. Karl-Georg Michel diese Bedenken. „Natürlich gehört bei solchen Geschichten die Bereitschaft dazu, sich bis zu einem gewissen Punkt auch auszuliefern“. Aber genau darin liege die Chance, kirchliche Themen authentisch und positiv in die Medien zu bringen. Den Vertretern aus den Pfarreien riet er deshalb, den persönlichen Kontakt mit den Lokalredaktionen zu pflegen, den Journalisten zu vertrauen und mit ihnen auch über ihre Sorge, falsch zitiert zu werden, zu sprechen.   Dem Podiumsgespräch als theoretischer Teil des Medientags folgte ein breit gefächertes Angebot an Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit. Neben nützlichen Hinweisen zum neuen Datenschutzgesetz und dem Presse- und Urheberrecht erhielten die Teilnehmer Tipps zum Internetauftritt und zur Homepagegestaltung, zum Umgang mit sozialen Medien und zu den wichtigsten Regeln beim Verfassen einer Pressemitteilung. Bei der Gestaltung eines Schaukastens zum Thema Advent und in einem Workshop mit dem Thema Flyer- und Plakatgestaltung durften die Teilnehmer selbst kreativ werden und die erhaltenen Tipps gleich praktisch anwenden. Praktische Anregungen zur Optimierung des eigenen Pfarrbriefs erhielten die Teilnehmer im Workshop des überdiözesanen Portals Pfarrbriefservice.de, das auch sein Angebot von zahlreichen Bausteinen für die Erstellung des Pfarrbriefs vorstellte. Der Workshop „Storytelling leicht gemacht“ vertiefte schließlich das zuvor im Podiumsgespräch angesprochene Thema der interessanten Geschichten zeigte Möglichkeiten auf, die eigenen Themen spannend zu erzählen und sie dadurch in die Medien zu bringen.     Viele wertvolle Tipps und weiterführende Infos enthält die Loseblattsammlung "Kirchliche Öffentlichkeitsarbeit". Sie kann kostenlos abonniert werden. Ergänzungen und Aktualisierungen werden in Form eines Newsletters verteilt.     Mit folgendem Video können Sie sich einen bildlichen Eindruck vom Medientag machen: