Medientag 2016

Am 8. Oktober 2016 hat der erste Medientag im Bistum Augsburg stattgefunden. Über hundert Ehrenamtliche, Pfarrer und hauptamtliche Mitarbeiter/-innen nahmen daran teil und informierten sich in Workshops und einem Vortrag darüber, wie gute Pressearbeit in der Pfarrei gelingen kann. Ein Höhepunkt des Medientags war die Bekanntgabe des Siegers des Pfarrbriefwettbewerbs: Aus insgesamt 79 Pfarrbriefen, die zuvor aus 65 Pfarreien zur Bewertung bei der Pressestelle des Bistums eingetroffen waren, wurden sieben Preisträger ermittelt. Die besten zwei Pfarrbriefe im Bistum Augsburg wurden in der Pfarrei St. Stephan in Mindelheim sowie der Pfarreiengemeinschaft Vöhringen herausgegeben.

 

Den Auftakt des Medientags hatte am Vormittag ein Impulsvortrag von Dr. Christian Klenk, Diplom-Journalist und Leiter der Stabsabteilung Entwicklung und Kommunikation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gemacht. Unter dem Titel „Kirchliche Öffentlichkeitsarbeit – Erfahrungen und Perspektiven“ lieferte Klenk den theoretischen Unterbau zu den praktischen Workshops, die am Nachmittag folgten. In einem kurzen geschichtlichen Abriss stellte er das Verhältnis von Kirche und Medien vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar. „Schon sehr früh hat sich die Kirche den Medien zugewandt“, sagte Klenk. Nach den katholischen Zeitschriften hätten sich auch das Radio und Fernsehen kurz nach deren Erfindung als kirchliches Medium der Verkündigung etabliert. Für die eigene Praxis und Pressearbeit vor Ort sei es wichtig, zwischen den unterschiedlichen Formen der Kommunikation zu differenzieren, gab Christian Klenk den Zuhörern als Basiswissen weiter: Kirchliche Verkündigung, Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit würden unterschiedliche Ziele verfolgen, sagte er. Auch die Zielgruppe und Veränderungen in der Medienkommunikation  seien immer im Blick zu behalten, so Klenk. „Das Internet ist zum heutigen Leitmedium geworden“, betonte er. Mit Tipps für die Pressearbeit schloss Christian Klenk seinen Vortrag. Kirchliche Veranstaltungen, das Kirchenjahr oder aktuelle gesellschaftliche Themen seien eine gute Möglichkeit, die kirchliche Botschaft in die Öffentlichkeit zu transportieren, riet Klenk.

 

 

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Zehn Angebote standen insgesamt zur Auswahl, die inhaltliche Bandbreite reichte hierbei weit: Es gab Tipps und Hintergründe für eine gelungene Pressearbeit, eine Foto-Werkstatt lieferte besondere Tricks und technische Kniffe zur erfolgreichen Arbeit mit der Fotokamera. Auch das Portal „pfarrbriefservice.de“ stellte sich und seine Arbeit vor. Wie es gelingt, einen ansprechenden und informativen Pfarrbrief zu gestalten, zog sich als Leitfrage durch dessen Workshop. Neben grafischen Tipps zur Plakatgestaltung blieben auch Hinweise zum Datenschutz sowie zum Presse- und Urheberrecht nicht außen vor. Tricks und Chancen von Social Media in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit zeigte der Social Media Manager des Bistums auf. Ein praktisches Beispiel dazu lieferte der Workshop der diözesanen Internetplattform „credo online“. Einen Einblick in die Welt des Fernsehens, des Radios, des Print- und Agenturjournalismus lieferten die Vertreter des Sankt Ulrich Verlages und der Katholischen Nachrichtenagentur.

 

 

Für alle, die in der Öffentlichkeitsarbeit ihrer Pfarrei tätig sind, stellte Bistumssprecher Dr. Karl-Georg Michel ein neues Angebot der Pressestelle vor: den Newsletter „Öffentlichkeitsarbeit“. Er umfasst theoretische und praktische Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit und kann auf der Bistumshomepage kostenlos abonniert werden.

 

 

Einen umfassenden Einblick in den Medientag 2016 gibt Ihnen auch folgende Pressemitteilung:

 

 

Einen bildlichen Eindruck vom Medientag können Sie sich mit folgendem Video machen: