Aktuelles

06.05.2016 15:36 Augsburg (pba). Das Bistum Augsburg hat 41 zusätzliche Arbeitsstunden für die Mitarbeiterinnen der Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen bewilligt. Mit den zunächst auf zwei Jahre befristeten Zusatzstunden wird dem stark angestiegenen Beratungsbedarf von Schwangeren und Frauen mit Kleinkindern Rechnung getragen, insbesondere durch den Zuzug von Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern. An mittlerweile 15 Orten im Bistum stehen die 19 Beraterinnen den Familien zur Seite. Im vergangenen Jahr haben sich 3.698 Ratsuchende an die Katholische Schwangerenberatung im Bistum Augsburg gewandt. Das sind über 12 Prozent mehr als im Jahr 2014. Knapp 900 Familien haben zudem im vergangenen Jahr bistumsweit finanzielle Unterstützung aus dem Bischöflichen Hilfsfonds „Pro Vita“ erhalten. Hierfür wurde eine Summe von insgesamt 301.508,06 Euro ausgegeben.
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Tolle Zwischenbilanz: 70.000 € Sonderspenden für Flüchtlingsfamilien

30.12.2015 09:32 Viele großherzige Spenderinnen und Spender, Gruppen und Pfarrgemeinden haben es möglich gemacht: Seit dem Spendenaufruf von Bischof Dr. Konrad Zdarsa Anfang September sind rund 70.000 € eingegangen. Dank dieser zusätzlichen Spenden an den Bischöflichen Hilfsfonds Pro Vita erhalten Flüchtlingsfrauen, die ein Kind erwarten oder kleine Kinder bis zu vier Jahren haben, Unterstützung, um die größten Nöte zu lindern und das Fußfassen mit der Familie fern der Heimat zu erleichtern. In seinem Dankbrief an die Spender zur Weihnacht gibt Bischof Konrad ein Wort von Papst Franziskus weiter: „Gott beschränkt sich nicht darauf, seine Liebe zu beteuern, sondern er macht sie sichtbar und greifbar. Die Barmherzigkeit Gottes entspringt seiner Verantwortung für uns … Er will uns glücklich sehen. Auf der gleichen Wellenlänge muss die barmherzige Liebe der Christen liegen.“ Der Bischof dankt den Spenderinnen und Spendern dafür, dass sie „auf der gleichen Wellenlänge“ gehandelt haben und bittet um weitere Gaben, aber auch um das Gebet und herzliche Aufgeschlossenheit für die Anliegen der Familien und Kinder unter uns. Auch dank der zusätzlichen Spenden konnte im zu Ende gehenden Jahr 361 Frauen im Asyl mit ihren Familien finanzielle Hilfe gegeben werden – zusätzlich zu der Beratung, die sie an den Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen im Bistum erfahren. Auch im Jahr 2016 ist aufgrund der Flüchtlingsbewegungen im Land und neu ankommender Frauen und Familien mit solchem Hilfebedarf zu rechnen. Wie im Spendenaufruf des Bischofs angekündigt, erhalten alle Spenderinnen und Spender automatisch eine Spendenbestätigungen. Leider geben nicht alle Banken vollständige Adressdaten weiter, so dass nicht alle Spender bedient werden können.
Darum der Hinweis:
• Für die Vorlage beim Finanzamt genügt bis zu einer Spendenhöhe von 200 € auch
die Vorlage des betreffenden Kontoauszugs.
• Wenn Sie (dennoch) eine Spendenbestätigung von Pro Vita wünschen, wenden Sie
sich bitte an:
Bischöflicher Hilfsfonds Pro Vita
Koordination
Fronhof 4
86152 Augsburg
Tel.: 0821 / 3166-8211
E-Mail: sekretariat.immerz@bistum-augsburg.de

Heimat sein in der Fremde

29.10.2015 10:11 Die Beraterinnen des SkF sind mit den Schicksalen von Flüchtlingsfrauen konfrontiert Eleonore Wolf (links) und Cornelia Hoffmann. (Foto: Maria Steber)26.10.2015 Eleonore Wolf und Cornelia Hoffmann sind seit 15 Jahren in der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Neu-Ulm tätig. Ihre neue Herausforderung: Die Beratung von Flüchtlingsfrauen. Ein wippendes Motorradschaukelpferd, ein Kuscheltier-Elch auf dem Fensterbrett, Holzstühle im Mini-Format, ein Wickeltisch: Das ist das Erste, was einem im Eingang der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Neu-Ulm in den Blick springt. Gemütlich wirkt das, fast heimelig. Eleonore Wolf und Cornelia Hoffmann wollen für ratsuchende Frauen Heimat sein in der Fremde, ein Ort, an dem sie Vertrauen spüren können. „Rund sechzig Flüchtlingsfrauen haben sich allein heuer bereits an uns gewandt, das sind doppelt so viele wie das gesamte letzte Jahr“, sagt Wolf. Mit steigenden Zahlen rechnen die Beraterinnen auch in den kommenden Monaten. „Frauen, die bei uns Hilfe suchen, haben auf der Flucht schlimmste Erfahrungen gemacht: Manche haben ihre Männer oder Kinder verloren oder sterben sehen. Es kann von Vergewaltigungen bis hin zur erzwungenen Prostitution reichen“, sagt Eleonore Wolf. Darüber sprechen könnten die meisten von ihnen zunächst nicht. „Sie sind traumatisiert, wirken depressiv. Wenn man in dieser Situation auch noch schwanger ist, in ein fremdes Land kommt, ohne die Sprache zu können, und ohne soziales Netz, ist das äußerst bedrückend“, schildert Cornelia Hoffmann. Die Beraterinnen sind dann froh, auf den Bischöflichen Hilfsfonds Pro Vita zurückgreifen zu können. „Flüchtlingsfrauen, die sich an uns wenden, bekommen in der Regel von uns einen festen Grundbetrag in gleicher Höhe. Das reicht für eine kleine Erstausstattung: Kinderwagen, Kinderbettchen. Dinge, die Mütter nach einer Geburt sofort brauchen“, erklärt Eleonore Wolf. Die Tatsache, dass es sich um Spendengelder handelt, geben die Beraterinnen auch den Flüchtlingsfrauen weiter: „Wenn wir das erklären, spüren wir eine tiefe Dankbarkeit. Sie wissen die Hilfsbereitschaft der Menschen wirklich sehr zu schätzen“, sagt Hoffmann. Die Arbeit, die die SkF-Mitarbeiterinnen leisten, ist bei allen Hilfesuchenden vor allem auf Beratung ausgelegt: „Oft geht es um praktische Dinge: Wir stellen Kontakte zu Hebammen her, weisen auf das nächste Krankenhaus hin, klären über Versicherungsfragen auf. Wir verstehen uns als Lotsen für die Frauen“, so Cornelia Hoffmann. Die Beziehung, die dabei entstehe, sei manchmal sehr intensiv. „Wir begleiten bis zum dritten Lebensjahr des Kindes“, erklärt Wolf. Ihrer Aufgabe stellen sich die Beiden gerne. „Die Schicksale der Menschen gehen einem nahe, aber es ist schön, wenn man Hilfe leisten kann“, sagt Cornelia Hoffman, die dabei auch viel über andere Länder und Kulturen gelernt hat. Eine besondere Dankbarkeit spürt Hoffmann seither auch: in Frieden leben zu dürfen und in Sicherheit. Maria Steber Wer die Arbeit von Pro Vita unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende für den Bischöflichen Hilfsfonds tun. Auch das Bistum Augsburg hat den Fonds bereits mit 50.000 Euro aufgestockt.
Bischöflicher Hilfsfonds „Pro Vita“
Kennwort: „Flüchtlinge“
LIGA Bank eG
IBAN: DE82 750 903 00 0000 193 909
BIC: GEN0DEF1M05  

Spontane Solidarität mit Flüchtlingen – ein erstes „Vergelt’s Gott“

28.09.2015 12:04 Anfang September hatte Bischof Dr. Konrad Zdarsa zu Spenden für asylsuchende Schwangere und Familien mit kleinen Kindern im Gebiet des Bistums Augsburg über den Bischöflichen Hilfsfonds Pro Vita aufgerufen. Innerhalb von nur drei Wochen ist für dieses Anliegen die beeindruckende Spendensumme von 34.588,20 € zusammengekommen. Einzelne Pfarreien und Gruppen, vor allem aber viele private Spender haben dieses beachtliche Zeichen der Solidarität gesetzt. Dafür ein erstes herzliches „Vergelt’s Gott“! Die Zahl der Anträge von Asylbewerberinnen, die für die bevorstehende Geburt oder ihre Familie mit mindestens einem Kleinkind um Unterstützung beim Bischöflichen Hilfsfonds Pro Vita baten, ist in den vergangenen Wochen spürbar gestiegen – auch im Bistumsgebiet hat eine große Zahl derzeit eine Bleibe gefunden.
Dank der großzügigen Spenden konnten noch im September 91 Anträge bewilligt werden; zeitnah erhalten die Antragstellerinnen für ihre Familien somit Hilfen in Gesamthöhe von 36.000 €.
Die Spenden erreichen also die Betroffenen direkt und ganz rasch. Die Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen sowie der Bewilligungsausschuss für Pro Vita sorgen für eine sorgfältige und zugleich unbürokratische Prüfung der Anträge und Bezuschussung. Sie bleibt immer eingebettet in ein Beratungsgespräch mit der Schwangeren oder Familienmutter, auch wenn dies schon aus sprachlichen Gründen manchmal einfach bleibt. Die Spenderinnen und Spender werden im Monat Oktober ihre Spendenbestätigungen erhalten. Weil der Strom der Flüchtlinge weiter anhält und Betroffene erst nach und nach zu den Beratungsstellen kommen, werden auch weiterhin dringend Spenden benötigt. Bischöflicher Hilfsfonds Pro Vita
LIGA Bank e.G.
IBAN: DE82 7509 0300 0000 193909
oder:
Konto Nr. 193909
BLZ 750 903 00 Herzlichen Dank im Voraus!

Bischöflicher Hilfsfonds „Pro Vita“
Flüchtlinge: Bischof Konrad ruft dringend zu Spenden für schwangere Frauen und Mütter mit Kindern auf

18.09.2015 14:00 Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa ist sehr bewegt von der großen Hilfsbereitschaft, die in den vergangenen Tagen den vielen Flüchtlingen spontan entgegengebracht wurde. „Besonders gerührt war ich von den Bildern der Mütter mit ihren Kindern. Was müssen sie auf ihrem Weg bis zu uns schon alles an Schlimmem erlebt haben? Umso wichtiger ist es, gerade ihnen jetzt schnell und unbürokratisch zu helfen.“ Der Bischöfliche Hilfsfonds „Pro Vita“ habe heuer bereits 83.000 Euro für die gezielte Unterstützung von schwangeren Frauen und Müttern mit Kindern, die bei uns Aufnahme gefunden haben, ausgegeben, so Bischof Konrad. Und die Zahl der Ankommenden wachse weiter. Die Beraterinnen der Katholischen Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Asylsozialberatung der Caritas seien oft mit sehr bewegenden Einzelschicksalen konfrontiert. „Ich habe deshalb veranlasst, dass der Hilfsfonds um 50.000 Euro aus diözesanen Mitteln aufgestockt wird. Aber ich bitte alle Menschen bei uns im Bistum sehr dringend, den Hilfsfonds auch mit einer Spende zu unterstützen. Viele eintreffende Flüchtlingsfrauen sind schwanger und haben mehrere kleine Kinder bei sich. Bitte helfen Sie diesen Frauen und Kindern mit Ihrer Spende! Aufgrund der bereits langjährigen Erfahrungen des Hilfsfonds Pro Vita und der Kompetenz der Schwangerenberaterinnen können Sie sicher sein, dass Ihre Hilfe die Flüchtlingsfamilien bei uns im Bistum direkt und unmittelbar erreicht.“ Die Kontoverbindung lautet: Bischöflicher Hilfsfonds "Pro Vita"
KENNWORT „Flüchtlinge“
LIGA Bank eG
Konto-Nr. 193 909
BLZ 750 903 00
IBAN: DE82 750 903 00 0000 193 909
BIC: GEN0DEF1M05 Bei Angabe ihrer vollständigen Adresse erhalten Spender unaufgefordert eine Spendenquittung. Detaillierte Informationen über die Arbeit des Hilfsfonds „Pro Vita“ gibt es im Internet unter www.bistum-augsburg.de/provita
08.12.2014 10:40 Wörthsee. Der Christkindlmarkt der Gemeinde Wörthsee am 2. Adventswochenende ist seit vielen Jahren zu einer schönen Tradition geworden. Vereine und Organisationen beteiligen sich mit eigenen Ständen, und der halbe Ort ist an diesem Wochenende auf den Beinen. Seit letztem Jahr ist auch die Pfarrei Zum Hl. Abendmahl mit einem eigenen Stand vertreten. Heißer Willi, köstlicher Weihnachtsstollen, Lebkuchen, aber auch selbstgebastelte Windlichter sowie Weihnachtskarten mit Motiven der Wörthseer Kirchen gab es in diesem Jahr dort zu erwerben. Und der Einsatz etlicher ehrenamtlicher Helfer sowie von Pfarrer Andreas Miesen hat sich gelohnt: Rund 1000 Euro kamen zusammen, die dem Bischöflichen Hilfsfonds „Pro Vita“ zufließen sollen. Mit diesem Hilfsfonds engagiert sich die Diözese Augsburg für den Schutz des Lebens von Beginn an. Sie stellt sich damit solidarisch auf die Seite der Kinder sowie der schwangeren Frauen, besonders derer in Konflikt- und Notsituationen. Die Pfarrei freut sich, dass sie gerade zum Geburtsfest Jesu mit dieser Aktion dazu beitragen konnte, die Not von Kindern und Müttern in unserer Kirche ein wenig zu lindern.
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20.10.2014 14:02 Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat gestern Abend allen gedankt, die sich im Bistum Augsburg für den Bischöflichen Hilfsfonds „Pro Vita“ engagieren. „Gott ruft uns, das Leben zu wählen“, richtete er sich an die zahlreichen Gäste des Benefizkonzerts zu Gunsten des Hilfsfonds in der Basilika St. Ulrich und Afra. Das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler und Peter Bader, Organist der Ulrichsbasilika, boten dabei ein gut neunzig Minuten langes Konzert mit Werken von Johann S. Bach, Claude Debussy, Louis Vierne und Camille Saint-Saëns. Den Höhepunkt des Abends bildete die Dritte Symphonie in c-moll, op. 87, des letztgenannten Künstlers.
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15.10.2014 11:43 Augsburg (pba). Der Bischöfliche Hilfsfonds Pro Vita greift schwangeren Frauen und jungen Familien unter die Arme, die sich durch die Geburt ihres Kindes in finanziellen Notlagen befinden. In diesem Jahr blickt er auf sein 15-jähriges Bestehen zurück. Dietmar Bauer, Bereichsleiter Soziales im Caritasverband für die Diözese Augsburg, entscheidet als Geschäftsführer des Bewilligungsausschusses der Pro Vita Stiftung über die Vergabe von Mitteln an Bedürftige mit. Maria Steber von der Bischöflichen Pressestelle hat mit ihm darüber gesprochen:
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25.09.2014 12:02 19. Oktober 2014, 19:00 Uhr
Basilika St. Ulrich und Afra, Augsburg Programm: Camille Saint-Saëns
Orgelsymphonie c-Moll Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge d-Moll Claude Debussy
Die versunkene Kathedrale Louis Vierne
Symphonie Nr.2, Allegro Polizeiorchester Bayern
Chefdirigent: Prof. Johann Mösenbichler
Orgel: Peter Bader Schirmherr und Grußwort Bischof Dr. Konrad Zdarsa Karten-Vorverkauf (73,8 kB) Künstler Benefizkonzert (240,7 kB) Flyer zum Benefizkonzert 19.10.2014 (478,3 kB) Plakat Benefizkonzert 19.10.2014 (1,3 MB) Pfarrbriefvorlage Benefizkonzert 19.10.14 (110,4 kB)
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18.09.2014 16:00 Augsburg (pba). Seit 15 Jahren ist der Bischöfliche Hilfsfonds Pro Vita eine starke Säule im Engagement des Bistums Augsburg für das Leben. Aus Anlass dieses Jubiläums findet am Kirchweihsonntag, 19. Oktober, um 19 Uhr ein Benefizkonzert für den Hilfsfonds in der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg statt. Das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Prof. Johann Mösenbichler und Kirchenmusiker Peter Bader an der Ulrichsorgel präsentieren ein abwechslungsreiches Programm. Neben Stücken von Johann Sebastian Bach, Claude Debussy und Louis Vierne steht die große Orgelsymphonie von Camille Saint-Saëns im Zentrum des Abends. Schirmherr des Konzerts ist Bischof Dr. Konrad Zdarsa, der ein Grußwort sprechen wird.
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