So konnten wir helfen

Lichtblicke - dank unserer Hilfe:

Frau B. musste während ihrer Schwangerschaft erfahren, dass ihr Partner zunehmend psychische Gewalt auf sie ausübt. Sie musste sich viele Kilometer entfernt in Sicherheit bringen. Nach der Geburt sucht sie ratlos und erschöpft die Kath. Schwangerenberatung auf. Regelmäßige Gespräche helfen der jungen Mutter, mit den Kräften zu haushalten und - trotz unablässiger Drohungen des Partners - für sich und ihr Kind eine Position zum Umgang mit dem Kindsvater zu entwickeln; die Beratung unterstützt sie zu Fragen des Umgangs - und Sorgerechts. Die Mutter fasst am neuen Ort Fuß und schließt sich einem Familientreff an. Finanzielle Hilfen, auch von Pro Vita, ermöglichen, wichtige Dinge für das Leben mit der kleinen Tochter anzuschaffen.

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Frau N. ist alleinerziehende Mutter eines 15jährigen Sohnes und hatte sich alles anders vorgestellt: Nach vielen Jahren als Single lernt sie bei der Arbeit als Servicekraft im Café einen deutlich älteren Mann kennen, der einen reifen Eindruck auf sie macht. Drei Jahre sind sie zusammen, als sie unerwartet schwanger wird. Obwohl ihr Partner oft schon von gemeinsamen Kindern gesprochen hat und anfangs auch mit Freude auf die Nachricht reagiert, verlässt er sie im 4. Schwangerschaftsmonat. Frau N. versteht die Welt nicht mehr.

Etwa gleichzeitig breitet sich das Corona-Virus aus. Sie kommt in Kurzarbeit, dann folgt ein Beschäftigungsverbot. Das Geld geht schon vor Monatsende aus. Die Wohngeldstelle lehnt den Antrag auf Neuberechnung ab, weil sie Nachweise über Kurzarbeitergeld nicht rechtzeitig erhielt - und so fort… Alle Behördenangelegenheiten können nur noch telefonisch oder online geklärt werden. Der Stress und seelische Druck wirken sich auf ihre Gesundheit aus.
In dieser Situation ist es für sie einfach nur Erleichterung, dass sie aus Pro Vita unbürokratisch und rasch eine Schenkung für die Babyausstattung erhält. Eine große Sorge weniger! 

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Herr und Frau M. haben drei Kinder im Alter von 8, 7 und 3 Jahren. Das Paar stammt aus Afghanistan; die größeren Kinder wurden dort geboren. Die Familie musste fliehen, weil Herr M. dort mit deutschen Soldaten zusammengearbeitet hatte. Das jüngste Kind kam in Deutschland zur Welt. Frau M. besucht zur Zeit einen Deutschkurs in der Aufbaustufe; Herr M. war noch bis ins Frühjahr hier in einer Ausbildung - dann erhoffte sich die Familie endlich Stabilität und ein Leben auf eigenen Füßen. 

Corona kommt Herr M. verliert den Ausbildungsplatz in einem Familienbetrieb - eine andere Firma, die ihn als Quereinsteiger die Ausbildung abschließen ließe, ist nicht zu finden. Die Familie ist wieder ohne eigenen Verdienst und allein auf die Leistungen des Jobcenters angewiesen. Rücklagen konnten sie nie bilden. Zumindest für das jüngste Kind kann Pro Vita Hilfen gewähren - so gibt es ein wenig Entlastung und Aufatmen für alle in der Familie.