Aktuelles

22.02.2021 11:11 Immer wieder erreichen uns im Fachbereich für Religions- und Weltanschauungsfragen Anfragen zu den „Sterbeerlebnissen“ von Helmut Lungenschmid, den Visionen von Gloria Polo und ähnlichen Nahtoderfahrungen. Diese und andere Botschaften, die angeblich im Jenseits offenbart worden seien, werfen verschiendene Fragen auf, denen wir in einem Online-Seminar nachgegangen sind. Hier ein Interview, das Herr Beschnitt von der KNA mit Frau Prof. Dr. Riedl, der Leiterin unserer Hauptabteilung zu diesem Thema führte und ein Aufsatz von Mag. Johannes Sinabell über "Nahtoderfahrungen aus dem katholisch-konservativen Bereich.
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Check Deinen Durchblick
Projekttage "Verschwörungstheorien und Fake News" an Schulen

28.02.2018 17:53   In Kooperation mit der Schulabteilung unserer Diözese bieten wir Schulen an, "Verschwörungstheorien und Fake News" unter dem Motto "Check Deinen Durchblick" mit Schülern ab der 8. Jahrgangsstufe in Ihrer Schule vor Ort zu hinterfragen. Referent ist dabei Bernd Harder, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet.   Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem kurzen Informationsblatt: 2019 Info Projekttage Verschwörungstheorien und Fake News (252,5 kB)      Hier Presse- und Erfahrungsberichte von bisherigen Projekttagen: 2018 07 - Homepage bs-wittelsbacherland.de - Projekttag Verschwörungstheorien (296,4 kB) Artikel Fake News DZ 20.07.18 (136,8 kB) 2017 - Projekttag Verschwörungstheorien RS Kempten (192 kB) Berichte Augsburg, Nördlingen und Oettingen (477 kB)
19.09.2012 11:42 Im Herbst laufen jedes Jahr große Werbekampagnen verschiedenster Vereine und Verbände (z.B. Geschenke der Hoffnung/Weihnachten im Schuhkarton) an, die dann zur Advents- und Weihnachtszeit Geld- und Sachspenden zu Bedürftigen in andere Länder bringen wollen. Nicht jede Aktion leistet jedoch das, was sie vorgibt. Kriterien sollen bei der Einschätzung helfen.
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Der "Bruno Gröning Freundeskreis" wirbt mit Filmvorführungen

23.05.2012 13:55 Der "Bruno-Gröning-Freundeskreis" lädt immer wieder zu Filmnachmittagen ein, in denen die mehrstündige Dokumentation "Das Phänomen Bruno Gröning - Auf den Spuren des Wunderheilers" gezeigt wird. Zur Zeit läuft diese Werbeaktion in Augsburg-Lechhausen. Dieser Film wurde von der Filmfirma der Gründerin des Freundeskreises, Grete Häusler, gedreht und bietet somit keine unvoreingenommene Information. Bruno Gröning, geb. 1906 in Danzig, hat in den 1940er und 1950er Jahren durch vorgebliche Wunderheilungen auf sich aufmerksam gemacht. In diesem Zusammenhang kam er durch Verstöße gegen das Heilpraktikergesetz mit der Justiz in Konflikt. Von seinen Anhängern wird Gröning fast messianisch verehrt. Diese Verehrung Grönings ist mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Der Gröning-Freundeskreis lehrt, dass von Bruno Gröning auch jetzt noch ein "Heilstrom" ausgehe, der von Menschen, die sich entsprechend einstellen, empfangen werden kann. Auch Objekte wie Portraits von Gröning oder von ihm berührte Stanniolkugeln seien Antennen für diesen Heilstrom und zeigen angeblich heilsame Wirkung. Ferner wirbt der Freundeskreis mit wissenschaftlicher Beweisbarkeit der Heilungen und suggeriert durch eine "Medizinisch-Wissenschaftliche Fachgruppe" Seriosität. Die angeblichen medizinischen Beweise halten modernen Verifizierungsmethoden aber nicht stand und zirkulieren nur innerhalb der Gruppierung. Krankheit wird als Abfall von der Befolgung göttlicher Gesetze verstanden. Das Schwarz-weiß-Denken dieser Gruppe verlagert die Schuld für Krankheiten zurück in den Kranken, verschlechtert so die Chancen auf Heilung und führt leicht zu einer Abhängigkeit von der Gruppierung. Die übersteigerten Erwartungen in die angebliche Heilkraft Grönings können dazu führen, dass eigentlich wichtige medizinische Behandlungen nicht durchgeführt werden. Dieses Verständnis von Heilung durch einen nicht nachweisbaren Heilstrom trägt magische Züge. Rückfälle erklärt die Gruppierung oft mit der negativen Ausstrahlung von Mitmenschen. Der Umgang mit kritisch hinterfragenden Mitmenschen könne die Heilung gefährden, weshalb Kranken oft geraten wird, sich von solchen (und damit möglicherweise auch von Familienangehörigen) zu distanzieren. Ein solches Verhalten kann in soziale Isolation führen. Aus weltanschaulicher Sicht ist folglich vor dieser Gruppierung zu warnen. Bereits 2008 wurde im Amtsblatt für die Diözese Augsburg 2008, Nr. 14 vom 11. November 2008, S. 531f eine ausdrückliche Warnung vor dem Bruno-Gröning-Freundeskreis veröffentlicht.

Hinweis zu "Die Warnung"

21.05.2012 13:09 Kirchlich nicht anerkannte Privatoffenbarungen einer angeblichen Seherin, die unter dem Pseudonym Maria von der göttlichen Barmherzigkeit auftritt, kursieren unter dem Begriff „Die Warnung“ im Internet und werden teilweise als Broschüren an kirchlichen Schriftenständen ausgelegt. Zudem wird über E-Mail- und Telefonaktionen der Versuch unternommen, Menschen für diese sogenannten Offenbarungsbotschaften zu gewinnen. Des Weiteren werden Endzeit-Botschaften eines angeblichen Sehers aus den USA, Ned Dougherty, ebenfalls über diese Foren verbreitet. Auch ein Thomas Reiling alias Pater Seraphin Maria ist in diesem Kontext bislang in den Nachbardiözesen der Diözese Augsburg sehr aktiv geworden. Es wird nachdrücklich davon abgeraten, sich hier zu engagieren oder diese Broschüren in kirchlichen Schriftenständen auszulegen. Quelle: Amtsblatt für die Diözese Augsburg, 122. Jahrgang, Nr. 6, 23. April 2012