Die Texte auf dieser Seite stammen von der Homepage www.zeugen-jehovas-sos.de. Die Autorin hat sich mittlerweile aus der Weltanschauungsarbeit zurückgezogen. Bitte kontaktieren Sie für Rückfragen den Fachbereich Religions- und Weltanschauungsfragen.

 

 

 

Zeugen-Jehovas - Praxis - Kritik - Eigene Erfahrungen / Rat - Jesus Christus - Ewiges Leben - Die Dreieinigkeit

 

Zeugen-Jehovas-Praxis

 

Die Autorin beschreibt das Vorgehen der Wachtturm-Gesellschaft bei der Einordnung von Sexualpraktiken und der Ahndung von Verstößen gegen die geltende Ordnung.

 

 

 

 

Autoritäre Strukturen einer Gemeinschaft, die sich nach außen abgrenzt, können der Nährboden für die Vertuschung von Straftaten, etwa Kindesmissbrauch sein. Die Autorin zitiert aus Berichten einer Opferorganisation und Dienstanweisungen der Zeugen Jehovas.

 

 

 

Der starke Dualismus bei den Zeugen Jehovas bringt es mit sich, dass andere Religionen abgekanzelt und ihre Anhänger als rettungslos verloren angesehen werden.

 

 

 

 

Die Mitgliedschaft bei den Zeugen Jehovas bringt weitreichende Eingriffe in die Privatsphäre, etwa in Fragen der Behandlung von lebensbedrohlichen Krankheiten oder der Notfallversorgung mit sich. So dürfen Zeugen Jehovas keine Bluttransfusionen erhalten. Die Autorin zeigt, aus welcher Fehlinterpretation der Bibel diese Doktrin entsteht.

 

 

 

 

Der harsche Umgang der Zeugen Jehovas mit Zweifler und Aussteigern ist einer der Gründe für ihre kritische Einschätzung. Durch den Ausschluss und das Kontaktverbot mit den bisherigen Freunden und Familienmitgliedern fallen Betroffene durch ihr soziales Netz und haben einen denkbar schwierigen Neuanfang vor sich - oder sind in der Gefahr eines Rückfalls.

 

 

 

Kritik

 

Katholiken und Protestanten sind es gewohnt, sich selbst Gedanken zu Aussagen der Bibel zu machen und sie auf ihre Lebenssituation anzuwenden. Die Zeugen Jehovas trainieren sich in wöchentlichen Übungsstunden die Aussagen der Wachtturm-Gesellschaft zu Bibelpassagen und Antworten auf mögliche Einwände an. Schon aus diesem Grund ist ein Argumentieren mit den Besuchern an der Haustür wenig fruchtbar.

 

 

 

Ein Merkmal weltanschaulich problematischer Gruppierungen ist manipulierende Sprache. Die Autorin deckt auf, wie die Publikationen der Zeugen Jehovas Mitglieder binden und Interessenten werben sollen.

 

 

 

Die Zeugen Jehovas vertreten einen ausgeprägten Dualismus, also ein Gut/Böse-Schema, das sich nicht nur auf Gott und seinen Widersacher beschränkt, sondern auch auf die als gerettet angesehenen Mitglieder der Organisation und die dem Untergang geweihten Außenstehenden angewandt wird. Der Umgang mit Andersdenkenden ist also potentiell gefährlich für die bestehende Gruppe und wird so weit wie möglich unterbunden.

 

 

Der Begriff "Sekte" wird schnell als Kampfbegriff missverstanden. Trotzdem gibt es eine Reihe von Merkmalen, die - wenn sie gehäuft auftreten - darauf hindeuten, dass eine Organisation oder Gemeinschaft weltanschaulich problematisch einzustufen ist.

 

 

 

Eigene Erfahrungen / Rat

 

Sie haben die Zeugen Jehovas verlassen? Dann hat für Sie ein neues Leben begonnen. Sie müssen sich neu orientieren, neue Freunde finden, neue Beziehungen knüpfen. Vielem - Neuem wie Altem - stehen Sie vielleicht mit Misstrauen gegenüber. Vielleicht helfen Ihnen die Erfahrungen einer Aussteigerin - und unser Angebot zur Beratung!

 

 

Die Autorin beschreibt ihren eigenen Weg in die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas - und damit auch, welchem Druck gerade Kinder ausgesetzt sind. Hier finden Sie Erläuterungen zur Gedanken- und Glaubenswelt der Zeugen Jehovas, Punkte, an denen sich oft Konflikte in Kindergarten und Schule entzünden.

 

 

Der religiöse Leistungsdruck in einer auf Mitgliederwerbung ausgerichteten Organisation wie den Zeugen Jehovas, welche die Angst vor dem Weltenende als Druckmittel benutzt, ist nicht zu unterschätzen. Die ablehnende Haltung der Zeugen Jehovas gegenüber der klassischen Psychotherapie und das generelle Misstrauen gegenüber der "Außenwelt" machen Hilfe oft schwierig. Der Text bietet eine Darstellung von theologischen Positionen der Zeugen Jehovas und zeigt auf, wo diese der Autorin zu schaffen machten, so dass daraus ein Kriterienraster für die Behandlung Hilfesuchender entstehen kann.

 

 

Wie geht es nach dem Ausstieg aus einer weltanschaulich problematischen Gruppierung weiter? Die Autorin beschreibt anhand ihrer eigenen Lebens- und Glaubensgeschichte drei Optionen und die ihnen eigenen Probleme.

 

 

 

  

Zeugen-Jehovas - Praxis - Kritik - Eigene Erfahrungen / Rat - Jesus Christus - Ewiges Leben - Die Dreieinigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachbereich Religions- und Weltanschauungsfragen im Bistum Augsburg
Hauptabteilung VI: Grundsatzfragen: Glaube und Lehre - Hochschule - Gottesdienst und Liturgie
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