Hinweis zu Exerzitien:

Zu unterscheiden sind Exerzitien, Einkehrtage und Wallfahrten.

Exerzitien sind von ihrem Ursprung „Geistliche Übungen“, die das eigene Leben neu auf Gott ausrichten wollen und die Lebensbereiche, das Gebet und Entscheidungen in den Blick nehmen und „ordnen“ (Ignatius). Dabei kommt der Begegnung mit Jesus Christus im biblischen Betrachten und Beten und in der (nach Möglichkeit) täglichen Eucharistiefeier eine besondere Bedeutung zu. Schweigen ist ein wesentliches Element der Exerzitien.

Bei Exerzitien sind zu unterscheiden Kurzexerzitien, Exerzitien mit Gemeinschaftselementen oder Einzelexerzitien. Exerzitien sollen wenigstens vier Tage dauern, bei Einzelexerzitien ist die Mindestdauer eine Woche. Bezüglich der Veranstalter und der Begleitung ist auf die kirchliche Ausrichtung, eine qualifizierte Ausbildung und eine seriöse Durchführung zu achten.

Einkehrtage sind meist einzelne Tage der Besinnung und des Gebets. Zu ihren Bestandteilen zählen Impulsvorträge, Denkanstöße, Bibelgespräche und Meditationen. In der Regel schließen sie die Feier der Eucharistie ein.

Wallfahrten im engeren Sinne finden wiederkehrend zu einem festen Termin statt und haben einen anerkannten Wallfahrtsort zum Ziel. Sie sind geprägt von Zeiten des Gebets und des Schweigens und erfahren in der Regel ihren Höhepunkt in der Feier der Eucharistie am Zielort. Individuelle Pilgerfahrten werden im Sinne dieser Ordnung nicht als Wallfahrt anerkannt.

Angehörige der pastoralen Berufsgruppen sind gehalten, jährlich an mehrtägigen Exerzitien teilzunehmen.

 

Antragstellung und Genehmigung

Für die Anmeldung und das Genehmigungsverfahren zur Teilnahme an Exerzitien, Einkehrtagen oder Wallfahrten ist bei Priestern, Ständigen Diakonen und pastoralen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern die Fortbildungsabteilung zuständig, für Mitarbeiter/-innen im diözesanen oder stiftischen Dienst die/der jeweils zuständige Personalverantwortliche.

Werden außerdiözesane Angebote wahrgenommen, ist dem Teilnahmeantrag die Ausschreibung des Veranstalters beizufügen.

Die Teilnahme an Exerzitien ist rechtzeitig mit dem Antrag für Fortbildung/Exerzitien zu beantragen. Bei außerdiözesanen Exerzitienangeboten ist dem Antrag die Ausschreibung beizulegen. Eine nachträgliche Genehmigung ist nicht möglich.

 

Arbeitsbefreiung und Zuschussregelung

Für die Teilnahme an Exerzitien, Einkehrtagen und Wallfahrten besteht pro Kalenderjahr ein Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts von bis zu drei Arbeitstagen. Arbeitsbefreiungen zur Teilnahme an Exerzitien, Einkehrtagen oder Wallfahrten nach diözesanen Regelungen sind anzurechnen.

Für Angehörige der pastoralen Berufsgruppen besteht für die Teilnahme an Exerzitien pro Kalenderjahr ein Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts von bis zu zwölf Arbeitstagen (insgesamt für Qualifizierungsmaßnahmen, Exerzitien, Einkehrtagetage bzw. Wallfahrten).

Für die genehmigte Teilnahme an Exerzitien, Einkehrtagen bzw. Wallfahrten besteht in der Regel kein Anspruch auf die Übernahme von Kosten, ein Zuschuss kann gewährt werden.  Anfallende Fahrtkosten werden nicht erstattet.

 

Angebote der Abteilung Fortbildung

 

Angebote des Exerzitienhaus St. Paulus, Leitershofen

 

Weitere Angebote:

www.exerzitien.info