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Die Pfarreiengemeinschaft als Seelsorgeeinheit

 

Ziele

Die Pfarreien-Gemeinschaften möchten dem örtlichen Glaubensleben eine Zukunft eröffnen:
Pfarrgemeinden behalten ihre Selbstständigkeit, Menschen ihre religiöse Heimat.

Der Rückgang an Seelsorgern ist nicht nur Mangel, sondern auch Auftrag zu eigenverantwortlichem Gemeindeleben.

Durch Beibehalten der Pfarr-Strukturen wird die gemeinsame Verantwortung aller Gläubigen unterstrichen und das Zusammenwachsen lebendiger Glaubensgemeinschaften ermöglicht.

  • Zusammenarbeit pflegen
  • Kräfte konzentrieren
  • Schwerpunkte setzen

Die Pfarreien-Gemeinschaften leben von Anregung und Austausch zwischen den Gemeinden.

Sie stärken, ergänzen und stützen sich gegenseitig mit ihren Talenten.

 

 

Umfang der Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit ist auf Dauer angelegt, ermöglicht Annäherung, Kennenlernen und Beziehungsaufbau zwischen den Pfarrgemeinden.

Eckpunkte der Seelsorge werden gemeinsam beraten und beschlossen.

Die Pfarreien entscheiden miteinander über den weiteren Umfang ihrer Zusammenarbeit.
Anliegen der einzelnen Pfarrgemeinden sind dabei Impuls und Vorgabe.

So werden die Gemeinden selbst Träger des Glaubens.

 

 

Finanzen 

  • Die Seelsorgeeinheit Pfarreiengemeinschaft stellt keine eigenständige juristische Person dar.
  • Arbeitgeber für das kirchenstiftische Personal (Mesner / Musiker / Sekretariat / Kindergartenpersonal / u. a.) bleibt die jeweilige
  • Kirchenstiftung in der bisherigen Form. Bei übergreifenden Aufgaben (z. B. Sekretariat) findet die Anstellung bei der Kirchenstiftung am Sitz der Pfarreiengemeinschaft statt.
  • Aufwendungen für kirchlichen Sachbedarf (Hostien, Messwein, Beicht-, Firm- u. Kommunionandenken, usw.) sowie für den gesamten Verwaltungssachbedarf (z. B. Bürobedarf, Telefon- u. Postgebühren, etc.) werden über die Kirchenstiftung am Sitz der Pfarreiengemeinschaft bezuschusst und abgerechnet.
  • Der nicht durch diözesanen Zuschuss finanzierte Anteil wird in Form einer Umlage (nach Anzahl der Katholiken) von den Kirchenstiftungen der Pfarreiengemeinschaft gemeinsam finanziert.
  • Grundstücke, Gebäude und Vermögen der örtl. Kirchenstiftungen bleiben jeweils in deren Eigentum und Abrechnungskreis.
  • Die Umsetzung im administrativen Bereich wird betreut durch die 
    Bischöfliche Finanzkammer 
    Abt. Ordentl. Haushaltswesen kirchlicher Stiftungen
    Fronhof 4
    86152 Augsburg
    Telefon: 0821/3166-287
    Telefax: 0821/3166-289