Medium des Monats

15.07.2019 09:17 Johannes Preuss erlebte als junger Entwicklungshelfer, wie ein Goldrausch die kleine ghanaische Stadt Twifu Praso ergriff. Einige Jahre später kehrte er nach Westafrika zurück, um herauszufinden, was das Gold den Menschen wirklich bringt. In seiner Reportage beleuchtet er den Beginn des Goldrausches, die Unterschiede zwischen legalem und illegalem Goldbergbau, im ghanaischen Pidgin „Galamsey“ genannt, und das Vorgehen der Galamsey-Arbeiter. Interviews mit alten Bekannten und im Goldgeschäft tätigen Arbeitern und Händlern geben einen Einblick in den blutigen Konflikt zwischen der Polizei, die hart gegen den illegalen Abbau vorgeht, und gegen den Menschen, die auf das Schürfen angewiesen sind. Dabei wird die durch das Galamsey offensichtliche Umweltzerstörung und -verschmutzung wie auch der „Magnetismus zwischen Gold und Mensch“ in vielsagenden Bildern eingefangen. „Es geht darum, Wissen aufzubauen, das im Film Gesehene zu reflektieren und sich anhand einer schlüssigen Argumentation eine eigene Meinung zu bilden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!“, so Juliane Dorf-Leu (Autorin der Begleitmaterialien).    
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14.06.2019 11:42 Sein Beruf als Tatortreiniger führt Schotty in eine Consulting-Firma, in der sich ein Mitarbeiter das Leben genommen hat. Der Chef Herr Grimmehein findet ein sadistisches Vergnügen daran, seine Mitarbeiter zu demütigen und zu kontrollieren. Er überwacht die Toilettenzeit seiner Angestellten, setzt diese unter psychischen Druck und treibt sie durch manipulative Spielchen an den Rand des Zusammenbruchs. Schotty gerät in einen Konflikt mit Grimmehein, der behauptet, im Auftrag von Schottys Chef eine Mitarbeiterevaluation durchzuführen. Schotty wirkt zunehmend verunsichert und ist schließlich dazu bereit, sich den absurden Herausforderungen Grimmeheins zu stellen. Am Ende gelingt es ihm jedoch, den Spieß umzudrehen und Grimmehein mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Zusätzlich: Interview mit dem Tatortreiniger-Team (14 min.)  
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15.05.2019 14:16 Der Film zeigt ausgewählte Episoden aus dem Leben des Liedermachers und Baggerfahrers, unter anderem das Bekanntwerden von Gundermanns Tätigkeit als inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit. Davon ausgehend wird in Rückblenden gezeigt, wie er sich in der DDR politisch einbrachte und wie er mit seiner Frau Conny zusammenfand. Er gewinnt Inspirationen für seine Lieder und Songs, während er auf dem Bagger sitzt und Braunkohle abbaut. Sein Leben und seine Umwelt sind geprägt von Widersprüchen: Seine Arbeit reißt die Erde auf, gleichzeitig beschreibt und besingt er die Schönheiten der Natur. Als überzeugter Kommunist stößt er mit seiner Direktheit und Eigenwilligkeit an Grenzen. Durch seine Tätigkeit für die Staatssicherheit hofft er, Verbesserungen im Arbeitsschutz und bei den Arbeitsbedingungen erreichen zu können, und merkt erst nach der Wende, wie sehr er damit anderen Menschen hätte schaden können. Er erfährt zugleich, dass er auch selbst von Freunden für die Staatssicherheit beobachtet wurde. Sein Vater brach den Kontakt zu ihm ab, weil er seinen Sohn für die eigenen Verfehlungen verantwortlich machte. Als Gundermann selbst Vater wird, fällt es seiner Frau schwer zu akzeptieren, dass er weiterhin so viel Zeit in seine Musik und seine Arbeit investiert. Gerhard ‚Gundi‘ Gundermann (1955–1998) Auszeichnungen: 2018: Gilde-Filmpreis – Bester Film (national) 2018: Günter-Rohrbach-Filmpreis – Darstellerpreis für Alexander Scheer 10 Nominierungen für den Dt. Filmpreis 2019, Filmtipp Vision Kino, Bayerischer Filmpreis 2019: Bester Darsteller
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15.04.2019 10:16 "Der Bibelfilm erzählt die Geschichte der Maria Magdalena, die aus einer tiefen Gotteserfahrung heraus eine Berufung erlebt und als Zeugin Jesu die Botschaft der Auferstehung verbreitet. Ästhetisch bleibt der eindrucksvolle Film zwar den konventionellen Darstellungsformen des Bibelfilms verhaftet, doch es gelingt der Inszenierung und den überzeugenden Hauptdarstellern, einen frischen Zugang auf das Evangelium zu eröffnen. Dabei rückt die Frage nach dem Reich Gottes in den Mittelpunkt, das nicht in einer politischen Revolution Gestalt gewinnt, sondern in den Herzen der Menschen."
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15.03.2019 11:54 Jesus sucht in der Wüste nach Stille und Erleuchtung. In der Ödnis trifft er auch auf den Teufel, der bei dem heiligen Mann Zweifel säen will. In den letzten Tagen seiner langen Wanderung trifft Jesus schließlich auf eine kleine Familie. Sorgen und Ratlosigkeit bestimmen den Alltag dieser Menschen. Jesus bleibt bei ihnen und wird für sie zu einem geduldigen Zuhörer und Vermittler. Aber der Teufel lässt nicht von Jesus ab und stellt ihm eine schwere Bewährungsprobe. Während die Familie um das eigene Überleben ringt und es zwischen Vater und Sohn zu einem Streit kommt, geschieht etwas, was den Weg dieser Menschen auf einen Schlag verändert.
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15.02.2019 12:14 Der fiese Zauber Hieronymus hat sich schon wieder bei der alten Hexe Surulunda eingeschlichen, um an ihr wohl behütetes Hexenbuch heranzukommen. Zum Glück ist ihr kleiner, etwas übergewichgiger Flugdrache Hektor rechtzeitig zur Stelle. Surundula muss handeln; die Zeit ist reif für eine Nachfolgerin. Hektor macht sich auf die Suche nach einer würdigen Hüterin des Hexenbuches und landet bei Lilli. Die muss nun schnell eine gute Hexe werden, denn Zauberer Hieronymus ist mit seinem nicht weniger durchtriebenen Mops Serafim darauf aus, sich mit Hilfe des Buches die Welt Untertan zu machen.
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24.01.2019 10:46 Die Universitätsprofessorin Deborah Lipstadt aus Atlanta wird vom britischen "Historiker" David Irving wegen Verleumdung verklagt. In einem ihrer Bücher hatte sie ihn als Holocaust-Leugner bezeichnet. Vor Gericht in London müssen sie und ihr Verleger sich nun verteidigen und beweisen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat. Mit einem Vergleich will sie sich nicht abfinden...
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16.11.2018 10:21 Der deutsche Regisseur Wim Wenders hat im Auftrag des Vatikanischen Fernsehzentrums CTV eine Dokumentation über Jose Mario Bergoglio geschaffen - seit 2013 als Papst Franziskus Oberhaupt der Katholischen Kirche.
Beeindruckend blickt der Papst immer wieder durch die Leinwand oder den Bildschirm quasi den Betrachter direkt an, und mit der ihm eigenen Bescheidenheit rückt er sich selbst auch gleich wieder aus dem Mittelpunkt heraus und stellt stattdessen die ihm wichtigen Themen in den Fokus: Die Forderung nach Solidarität mit den Armen und nach einem respektvollen Umgang mit der Schöpfung sowie von Menschen, Nationen und Religionen miteinander.
Wenders verknüpft diese Aussagen des Papstes mit Filmsequenzen von den Reisen von Papst Franziskus und Spielszenen aus dem Leben des Heiligen Franziskus von Assisi. Damit zeigt er die Verankerung von Papst Franziskus in der Spiritualität seines Namensgebers, aber auch seine Relevanz für die Themen unserer Zeit.
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09.11.2018 13:15 Der 5-jährige jüdische Junge Mikash lebt mit seiner Familie und seiner Hündin Chika im Ghetto einer polnischen Stadt. Seine kleine Hündin hilft Mikash, sich trotz der Bedrohungen des 2. Weltkrieges und der Judenverfolgung als Kind zu entfalten. Eines Tages wird er gezwungen, sich von Chika zu trennen, doch er weigert sich, diesen Befehl auszuführen. Seine Eltern unterstützen ihn dabei, eine Lösung zu finden, die Hündin zu retten. Chika wird außerhalb des Ghettos versteckt. Doch dann soll die ganze Familie deportiert werden. Vater, Mutter und Kind gehorchen nicht und verstecken sich im Keller. Mikash begreift, wie wichtig es war, Chika fortzubringen. In dem Versteck wäre Chika zugrunde gegangen und hätte sie durch ihr Bellen verraten. Die Sehnsucht nach Chika und der Glaube daran, sie eines Tages wieder zu sehen, lassen Mikash die schwere Zeit im Versteck ohne großen Schaden überstehen. Schließlich wird die Familie befreit, und auch Chika kehrt zurück. Es ist Frieden. CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Batsheva Dagan, einer Shoa-Überlebenden, die heute in Israel lebt. Sie kommt auch im Prolog des Films selbst zu Wort.
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18.09.2018 14:36 Amelie ist 13, eine waschechte Großstadtgöre und womöglich das sturste Mädchen in ganz Berlin. Amelie lässt sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern, die sie nach einem lebensbedrohlichen Asthmaanfall in eine spezielle Klinik nach Südtirol verfrachten. Genau das, was Amelie nicht will. Anstatt sich helfen zu lassen, reißt sie aus. Sie flüchtet dorthin, wo sie garantiert niemand vermutet: Bergauf. Mitten in den Alpen trifft sie auf einen geheimnisvollen 15-Jährigen mit dem sonderbaren Namen Bart. Als der ungebetene Begleiter ihr das Leben rettet, stellt Amelie fest, dass Bart viel interessanter ist, als anfangs gedacht. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, bei der es um hoffnungsvolle Wunder und echte Freundschaft geht.
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