Diözesanwallfahrt nach Lourdes 2018

27.12.2018 16:19

Die Diözesane Pilgerstelle organisierte zusammen mit dem Bayerischen Pilgerbüro München die diesjährige Diözesanwallfahrt nach Lourdes. Lourdes am Fuße der Pyrenäen ist einer der bedeutendsten und bekanntesten Wallfahrtsorte der Welt. Jährlich kommen über eine halbe Million Jugendliche bei insgesamt fast sechs Millionen Pilgern dorthin. Grund für die Anziehungskraft der Pilgerstätte sind die Marienerscheinungen von Bernadette Soubirous vor mehr als 150 Jahren. Mehr als 6.000 Heilungen sollen sich seit 1858 bisher dort ereignet haben. Von diesen sind über 60 als offizielle Wunder von der Kirche anerkannt. Rund 190 Wallfahrer, Gesunde und Kranke, machten sich in der Pfingstwoche auf den Weg nach Lourdes. Gottesdienste an der Erscheinungsgrotte und bei der internationalen Messe in der größten unterirdischen Basilika der Welt standen ebenso auf dem Programm, wie ein meditativer Kreuzweg und die Teilnahme an der abendlichen Lichterprozession. Viele heilsame Begegnungen haben auch diesmal die Pilgerreise zu einem geistlichen Erlebnis werden lassen.

  
Die geistliche Leitung hatte Pfarrer Dr. Ulrich Lindl. Neben ihm begleiteten der emeritierte Weihbischof Josef Grünwald, Pfarrer Johannes Rauch und Dekan Ludwig Waldmüller die Wallfahrt. Zum Abschluss dankte Lindl allen Pilgerinnen und Pilgern und besonders den ehrenamtlichen Pflegekräften der Krankenfraternität. Sie haben während des fünftägigen Aufenthaltes in Lourdes die Kranken umsichtig versorgt und betreut. Auch im nächsten Jahr ist die Flugreise nach Lourdes vom 13. bis 17. Juni einer der Höhepunkte im Programm der diözesanen Pilgerstelle. Der Prospekt sämtlicher Pilgerreisen kann ab Mitte Oktober in der Pilgerstelle, Peutingerstraße 5, 86150 Augsburg oder telefonisch (0821/3166-3240) angefordert werden.

Kranke helfen Kranken!

Die Krankenfraternität der Diözese Augsburg

Nach den Wirren des II. Weltkrieges bestand eine große Notwendigkeit der Hilfe für die Kriegsversehrten. In Frankreich gründete aus diesem Grund Msgr. Henri Francois die sog. „Krankenfraternität“. Grundgedanke war: Kranke helfen Kranken. Nach diesem Vorbild entstanden bald in vielen Diözesen Deutschlands Krankenfraternitäten. Gründer der diözesanen Krankenfraternität waren Geistlicher Rat Eugen Mundorf und Anna Volkart. Besonders gefördert wurde die Krankenfraternität durch Weihbischof Rudolf Schmid und über viele Jahre war Weihbischof Josef Grünwald ihr „Schirmherr“. Seit 2004 ist Pfarrer Johannes Rauch aus Leipheim der geistliche Leiter. Hauptaufgabe der diözesanen Krankenfraternität liegt vor allem in der Versorgung und Betreuung der Kranken während der großen diözesanen Wallfahrt nach Lourdes. Viele Jahre auch unterstützt vom Malteser Hilfsdienst. Die Krankenfraternität zählt derzeit über 30 aktive Mitglieder, teils aus Pflegeberufen und darüber hinaus auch viele Förderer. Kontakt zur Krankenfraternität der Diözese Augsburg ist möglich beim Geistlichen Leiter Pfarrer Johannes Rauch in Leipheim, Tel. 08221/71962.