Bergexerzitien

  Foto: Bernhard Wiesner

Herzlich Willkommen auf unserer Seite!

 

Sie finden hier alle Veranstaltungstermine und Informationen zu Bergexerzitien. Verantwortlich für den Inhalt sind die Pilgerstele in der Diözese Augsburg sowie das Exerzitienreferat der Erzdiözese München/Freising, von denen auch die unter "Bergexerzitien" aufgeführten Kurse veranstaltet werden. Unter „Bergexerzitien anderer Veranstalter“ haben wir eine Reihe von Angeboten aufgenommen, die uns nur terminlich, nicht aber inhaltlich bekannt sind. Für alle Anregungen zur Komplettierung und Aktualisierung dieser Rubrik sind wir dankbar. Wir wünschen allen, die ins Gebirge aufbrechen, dass sie auf ihren Wegen an Orte gelangen, von deren Schönheit und raumfüllender Atmosphäre  sie vorher nichts wussten.  

Am 18.3. 2019 ist Max Bauer verstorben. Max war schon bei der ersten Tour dabei, die 2001 im Rahmen dieses Angebots stattgefunden hat. Damals zogen wir - in den ersten Tagen des Septembers - bei bewegtem Wetter durchs südliche Karwendel. Die Wettervorhersage war so winterlich, dass viele ihre Teilnahme absagten. Zu acht gingen wir dann in Hochzirl los, täglich mit der Ungewissheit, wie weit wir kommen würden, bevor der Winter unsere Wege im ersten Schnee versinken lassen würde. Wir fanden Wege, die wir gehen konnten, indem wir sie einfach täglich neu suchten und mit der Zeit aufhörten, nach morgen zu fragen. Auf der Hallerangeralm schliefen wir die letzte, stürmische Nacht als einizge Gruppe, wachten auf im Schnee und stiegen durch das Vomper Loch zurück in die gewohnte Welt, die auf den ersten Blick eine andere geworden zu sein schien.

Diese Tour - und viele weitere Touren - werden Helmut Betz und ich immer mit Max verbinden.

Nach einigen Jahren hat Max selbst als Leiter Bergexerzitien angeboten. Seitdem führte er regelmäßig Touren und hat dabei viele Menschen auf der Suche nach Wegen durch die Berge, durchs Leben und zu Gott  in  seiner tiefen Ruhe, Klarheit und Kompetenz auf eine besondere Weise begleitet. Danke für alles, was du uns gegeben hast. (Knut Waldau)

Unsere langen Schatten
Im Sternenlicht
Und der Wein auf der Erde.
Wie eng am Tode 
führt unser Weg.
Oh Lieber bedenk es,
Wie geliehen wir sind
Wie flüchtig das Unsre 
Das Gefühl und wir selbst. 
Was du heute an Ich sparst 
Und nicht bis zum Rand gibst
Ist morgen vielleicht 
So traurig und unnütz
Wie die Puppe 
Nach dem Begräbnis des Kindes.
Nur die klingende
Bis zur äußersten Haut des Herzens gespannte
Stunde besteht. 

Hilde Domin