Allgemeine Veranstaltungen

06.05.2020 09:29 Auszüge aus der website https://laudatosiweek.org/de/home-de/ "Ich wiederhole meinen dringenden Aufruf, auf die ökologische Krise zu reagieren, der Schrei der Erde und der Schrei der Armen ist nicht mehr auszuhalten”, sagte Papst Franziskus. “Kümmern wir uns um die Schöpfung, die ein Geschenk unseres guten Schöpfergottes ist. Lasst uns gemeinsam die Laudato Si’-Woche feiern”. Papst Franziskus ruft uns auf, den nächsten Schritt auf dem Weg zur Wiederherstellung der Schöpfung zu unternehmen. Er bittet uns, uns in der Hoffnung zu vereinen, wenn wir aufrichtig über unser Handeln nachdenken und den wichtigen nächsten Schritt tun. Hier ein kurzer Video von Papst Franziskus dazu: https://youtu.be/naXnuyclSgE

 

 

Beispiel gelebter Schöpfungsspiritualität:

Vor 11 Jahren ist eine Pfarrei im Bistum Augsburg neue Wege gegangen. Unter Federführung ihres Kirchenpflegers,  Willi Christoph, hat die Pfarrei Alsmoos in Kooperation mit dem Bund Naturschutz eine kircheneigene Fläche re-naturiert. Die 1,7 ha große Fläche bietet Lebensraum für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen.

Von der Vielfalt, die sich in den Jahren 11 vergangenen Jahren  entwickelt hat, haben sich der Vorstand des BUND Bayern bei einer Begehung zusammen mit Willi Christoph und der Umweltbeauftragten des Bistums überzeugt.  Vor drei Jahren konnte die Pfarrei Alsmoos mit diesem beispielhaften Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung sogar einen Preis bei der Teilnahme am Schöpfungspreis des Bistums Augsburg gewinnen.

Der Abschluss der Begehung schloss mit einem Zitat von Papst Franziskus aus seiner Enzyklika Laudato si:
„Jedes Jahr verschwinden Tausende Pflanzen- und Tierarten, die wir nicht mehr kennen können, die unsere Kinder nicht mehr sehen können, verloren für immer. Die weitaus größte Mehrheit stirbt aus Gründen aus, die mit irgendeinem menschlichen Tun zusammenhängen. Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen, noch uns ihre Botschaft vermitteln. Dazu haben wir kein Recht.“ (Laudato si, 33)

Foto: Thomas Frey, Regionalreferent für Schwaben, BUND