24 Stunden für den Herrn

Seit 2014 findet auf Initiative von Papst Franziskus jedes Jahr vor dem mittleren Sonntag in der Fastenzeit weltweit die Aktion "24 Stunden für den Herrn" statt.

 

Auch 2021 schlossen sich viele Pfarreien der Einladung des Papstes an und organisierten entsprechende Veranstaltungen in ihren Kirchen. Die Abteilung Evangelisierung führte die diesjährige Aktion in Kooperation mit Nightfever durch. In der coronakonform voll besetzten Augsburger Wallfahrtskirche Heilig Kreuz eröffnete Weihbischof Florian Wörner die Veranstaltung mit einer Heiligen Messe, gefolgt von drei Stunden musikalisch umrahmter eucharistischen Anbetung im Zuge des Nightfevers.

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Mit dem Nachtgebet der Kirche, der Komplet, beendete Generalvikar Harald Heinrich das Nightfever und leitete über in die stille Zeit der Anbetung. Den Schlusspunkt setzte Bischof Dr. Bertram Meier, der am Samstag der Abschlussvesper vorstand und in einer kurzen Ansprache den folgenden Laetare-Sonntag einleitete. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, gerade jetzt in der Fastenzeit Christus ins Zentrum zu rücken, ein Gedanke, der das Anliegen der Aktion sehr gut zusammenfasste. Wir blicken dankbar auf die Zeit des Gebets zurück und freuen uns, dass mittlerweile an vielen Orten eigene „24 Stunden für den Herrn“ stattfinden.

Wir laden wir Sie herzlich dazu ein, im kommenden Jahr ein eigenes "24 Stunden für den Herrn" in Ihrer Pfarrei zu organisieren. Melden Sie Ihre Veranstaltung bei uns (evangelisierung@bistum-augsburg.de), wir listen diese gerne auf unserer Homepage. Nachfolgend stellen wir Ihnen Hilfen zur Umsetzung der Veranstaltung zur Verfügung, bei Rückfragen dürfen Sie uns gerne kontaktieren.

VORAUSGEHENDE ORGANISATION:  

Der Kern von "24 Stunden für den Herrn" bildet die stille eucharistische Anbetung. Die stille Anbetung ist ein großes Geschenk, weil sie uns hilft, Gottes Stimme zu hören. Als der heilige Pfarrer von Ars einen einfachen Landwirt, der regelmäßig vor dem Allerheiligsten saß fragte, was er denn da immer tue, antwortete dieser: "Ich schaue IHN an und ER schaut mich an." So einfach und gleichzeitig groß ist dieses Geheimnis. Während der gesamten Zeit sollte also (stille) eucharistische Anbetung stattfinden und möglichst lange die Gelegenheit zur Beichte geboten werden. 

Das bedeutet, dass im Voraus

- erstens eine Liste mit Betern erstellt wird (am besten zwei Beter parallel, besonders in der Nacht),

- zweitens genügend Priester für die Abdeckung der Beichtzeiten angefragt werden.

Der Beichtplan mit den Zeiten und Namen der Priester sollte in der Kirche bekannt gemacht werden.

 

MÖGLICHER ABLAUF: 

Freitag: 

Am Abend: Beginn mit einer Heilige Messe

Anschließend: „Abend der Versöhnung“ oder, wo möglich, Nightfever

Während der Nacht stille Anbetung (Beterliste, evtl. eine diskrete „Bewachung“, wo nötig). 

Samstag: 

Am Morgen: Heilige Messe

Danach wieder Aussetzung und Fortsetzung der Anbetung (Beterliste).

Dabei, wo möglich, zu Beginn jeder Stunde eine kurze Zeit der "gestalteten Anbetung".

In einer Stadtkirche können tagsüber kleine Teams Vorbeigehende oder Touristen ansprechen und auf die Anbetung und Beichte hinweisen bzw. mit ihnen darüber ins Gespräch kommen und sie dazu einladen.

Zum Abschluss: feierliche Vesper oder Vorabendmesse

 

Einen weiteren Gestaltungsvorschlag, der explizit Jugendliche und Familien mit einbezieht, finden Sie in der folgenden PDF-Datei.

 

 

Wenn Sie eine Veranstaltung Ihrer Pfarrei zu den "24 Stunden" bewerben wollen, finden Sie hier Plakatvorlagen: