04.03.2015 09:50

Nach mehreren Wochen intensiver Vorbereitung und Werbung war es endlich soweit: Etwa 25 junge Erwachsene - neben den Bewohnern der "Basical"-WG auch weitere Interessierte aus Nah und Fern - waren vom 20. Februar bis zum 1. März im Illertal unterwegs, um auf den Straßen, Plätzen und an den Haustüren der Pfarreiengemeinschaft Vöhringen für den Glauben zu begeistern. Begleitet wurden sie von Mitarbeitern des Instituts für Neuevangelisierung und des Bischöflichen Jugendamts. Die Grundidee der Woche orientierte sich am „Misiones“-Konzept der Schönstatt-Bewegung. Ein wichtiger Bestandteil ist es dabei, in kleinen Teams von Haus zu Haus zu ziehen, ein kleines Geschenk und eine Einladung zum abendlichen Begleitprogramm zu übergeben und dabei über Gott und Glaubensthemen ins Gespräch zu kommen.

So auch in dieser Woche in Vöhringen. In der Bevölkerung wuchs im Lauf der Woche die Neugier auf die mit grauem Kapuzenpullover und neongelben und türkisgrünen Schals und Mützen erkennbaren „Missionare“. Vormittags gingen einzelne Teams in die örtlichen Schulen, nachmittags wurde mit dem englischen Musiker Edwin Fawcett ein Chor- und Bandprojekt einstudiert. Aber auch abends war immer etwas geboten. Die Pfarreiengemeinschaft organisierte eine Reihe von öffentlichen Veranstaltungen zu Themen rund um den katholischen Glauben. Besonders gut besucht waren die Podiumsdiskussion über ärztlich assistierten Suizid, der Pfarrfamilienabend und eine „Nacht der offenen Kirche“. Denn auch die hauptamtlichen Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaft und viele Ehrenamtliche beteiligten sich tatkräftig an der Gestaltung dieser Tage.

Gebetszeiten mit eucharistischer Anbetung und die tägliche Heiliger Messe als geistliche Basis dieser Tage gehörten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie selbstverständlich dazu. Ein festlicher Gottesdienst mit Weihbischof Wörner bildete am Sonntag den feierlichen Abschluss der Glaubenswoche. Eine Aktionswoche mit vielen positiven und ermutigenden Erfahrungen, die - so waren sich alle einig - an anderen Orten im Bistum wiederholt werden sollte.