Geistliche Priestergemeinschaften in der Diözese Augsburg

Das 2. Vatikanische Konzil hat in der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ (28) den Gemeinschaftscharakter priesterlichen Dienstes und Lebens sowie verschiedenste Formen einer „Gemeinschaft des Lebens, der Arbeit und der Liebe“ wieder neu ins Bewusstsein gebracht. Dabei bildet die Jüngergemeinschaft um Jesus und das Leben der Urkirche von Jerusalem bleibenden Maßstab.

In seinem Schreiben zum Beginn des Priesterjahres unterstreicht Papst Benedikt XVI. die radikale "Gemeinschaftsform" des geweihten Amtes: "Es ist nötig, dass diese im Weihesakrament begründete und in der Konzelebration ausgedrückte Gemeinschaft der Priester untereinander und mit ihrem Bischof sich in den verschiedenen konkreten Formen einer effektiven und affektiven priesterlichen Brüderlichkeit verwirklicht. Nur so können Priester die Gabe des Zölibats vollends leben und sind fähig, christliche Gemeinschaften aufblühen zu lassen, in denen sich die Wunder der ersten Verkündigung des Evangeliums wiederholen."

Im Folgenden stellen sich Priestergemeinschaften in all ihrer Vielfalt vor, die unterschiedlichste Formen und Grade der Verbindlichkeit kennen und sich sehr verschiedenen Ursprüngen verdanken.

Darunter sind Gruppen, die zu einer größeren geistlichen Familie gehören (vgl. dazu auch die Broschüre „Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen in der Diözese Augsburg“), dazu gehören aber auch Priestergruppen und priesterliche Wohngemeinschaften, die in und aus unserer Diözese heraus entstanden sind.

Für die Texte zeichnen die jeweiligen Gemeinschaften verantwortlich.

Die im Folgenden angegebenen Kontaktpersonen stehen jederzeit gerne für Informationen zur Verfügung.

 

Dr. Gerhard Bauer
Priesterseelsorge