Krönung des Lebens (Maria)

mit Leib und Seele
in den Himmel
aufgenommen
(werden)…

am 15. August
die Zukunft
feiern

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel, das die Kirche am 15. August begeht, hat seine Wurzeln im 5. Jahrhundert. Zunächst als allgemeiner Gedenktag der Gottesmutter gefeiert, wurde er bald zum Tag, „an dem die hl. Maria entschlafen ist“.

Schon früh (nachweislich seit dem 8. Jahrhundert) setzte sich die (Glaubens-)Überzeugung durch, dass die Gottesmutter zwar gestorben, aber „nicht durch Bande des Todes“ festgehalten werden konnte.“ Diese Überzeugung wurde 1950 im Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel bekräftigt.
Was für Maria gilt, gilt für jede/n von uns.

Wer das glauben kann, hat allen Grund zum Feiern, denn er hat eine verheißungsvolle Zukunft vor sich – bei Gott, der ihn (den Menschen) „mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt hat“ (vgl. Psalm 8), und weiß sein an Leib und Seele oft so zerbrechliches und unheiles Leben schon jetzt bei ihm geborgen.

Darauf verweisen auch die Kräuter, die gegen manche Krankheit gewachsen sind und die am 15. August zur Weihe mit in die Kirche gebracht werden: auf den Gott des Lebens, durch den uns Heil(ung) gegeben ist.

Regina Wühr, Gemeindereferentin

Foto und Text: Regina Wühr, Bischöfliches Seelsorgeamt, Außenstelle Augsburg, Fachbereich Spiritualität und KAB-Diözesanverband Augsburg