Valentinstag

Verliebt...
verlobt...
verheiratet...

...durch Valentin.

So erzählt zumindest die Legende.
Valentin, im 2. Jahrhundert Bischof von Terni in Mittelitalien, soll heimlich Liebespaare, die damals aus Standesgründen nicht heiraten durften, getraut haben.
In der Christenverfolgung unter Kaiser Claudius wurde er um 268 enthauptet. Sein Todestag, der 14. Februar fiel mit den Lupercalia, einem beliebten römischen Fest zusammen, bei dem unverheiratete junge Männer Lose zogen, auf denen die Namen unverheirateter Mädchen standen... So wurde Valentin zum Schutzpatron der Liebenden.

Seit einigen Jahren wird auch bei uns der Valentinstag, wie vorher schon in Amerika und England, als Fest der Liebe gefeiert. In den Blumenläden herrscht an diesem Tag Hochbetrieb. Nicht nur Liebespaare, sondern auch Menschen, die einander ihre Wertschätzung zeigen wollen, beschenken sich.
Valentin hätte es wohl gefallen. Schließlich hat er seinen Kopf hingehalten für seine Überzeugung, dass Gott die Liebe ist.

(vgl. 1. Johannesbrief Kapitel 4, Vers 16b)

Regina Wühr, Gemeindereferentin

Foto und Text: Regina Wühr, Bischöfliches Seelsorgeamt, Außenstelle Augsburg, Fachbereich Spiritualität und KAB-Diözesanverband Augsburg