Daten & Fakten

Diözesaner Flüchtlingsbeauftragter

Der Flüchtlingsbeauftragte der Diözese Augsburg, Diakon Ralf Eger, ist für die Anstrengungen in der Arbeit mit Geflüchteten zuständig. Das kirchliche Engagement für schutzsuchende Menschen im Bistum Augsburg stellt er für das Jahr 2018 wie folgt dar:  

 

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter

Es sind 100 hauptamtliche Beschäftigte mit dem Themenkomplex Migration, Flucht und Integration in Voll- und Teilzeit betraut. Unterstützung erhalten sie von 1.800 Ehrenamtlichen.

 

Schwerpunktaufgaben

Ein Schwerpunkt in der Arbeit mit Geflüchteten bestand darin, belastete Personen in therapeutische Unterstützungssysteme zu bringen. Unterstützt wurden vor allem auch Personen mit schlechter Bleibeperspektive bei ihrer eventuellen Rückkehr. Zudem wurden wachsende Gemeindestrukturen von Christen mit östlichen Riten gefördert. Auch das Ehrenamt erfuhr Verstärkung durch Begleitung und Supervision.

 

Projekte (Auswahl)

Als Vorzeigeprojekt in der Arbeit mit Geflüchteten ist beispielsweise die Sommerschule für Kinder aus geflüchteten Familien zu nennen: eine Ferienwoche bestehend aus Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. Auch die internationale Kochreihe war ein Highlight im Veranstaltungs-Tableau. Das Ziel war hierbei, Sprache in der alltäglichen Begegnung zu erlernen. Das Kulturprojekt „Glentleiten“ Bayern war außerdem Teil des Integrationsprogramms.

 

Finanz- und Sachmittel

Im Jahr 2018 hat die Diözese Augsburg für das Engagement in der Flüchtlingshilfe 1.374.807,60 Euro an finanziellen Eigenmitteln eingebracht. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Für Personalkosten wurden 466.114,65 Euro aufgewendet. Einrichtungen zur Unterbringung wurden mit 112.985,98 Euro unterstützt. Für Unterstützungsleistungen in den Bereichen Ausbildung und Arbeit wurden 100.000 Euro bereitgestellt, das Ehrenamt wurde mit 70.956,97 Euro gefördert. Maßnahmen in Kriegs- und Krisenregionen wurden ergänzend mit 624.750 Euro bezuschusst. Nicht berücksichtigt sind bei genannten Zahlen die Eigenmittel der Caritas und weiterer kirchlicher Verbände.

Darüber hinaus wurden Räumlichkeiten für Christen mit östlichen Riten im Inland bereitgestellt.

 

Asylsozial- und Migrationsberater/-innen der Caritas in Mindelheim tauschen sich gemeinsam mit Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg aus (Foto: Caritas/Gattner).