WIE MALT MAN WEIHNACHTEN?

Ein Werkstattgespräch zwischen dem Maler Michael Triegel und Prof. Dr. Wolfgang Augustyn

03.12.2020 19:00 bis 21:00

Vorweihnachtliche Abendveranstaltung im Haus Sankt Ulrich, Augsburg

Bild: Weihnachtsaltar in Baunach St. Oswald; Foto: Michael Triegel privat.

 

Weihnachten ist für den Leipziger Maler Michael Triegel eng mit der Passion und Ostern verbunden. „Klar, beginnt mit der Geburt das wunderbare Leben. Aber es ist eben auch der erste Tag des Sterbens. Wir wissen, am Ende steht der Tod und die Hoffnung der Auferstehung“, sagt Triegel.

In besonderer Weise gilt dies für sein Weihnachtsbild, das er für die katholische Gemeinde St. Oswald in Baunach (Diözese Würzburg) 2018 malte. Es lässt viel Raum für Interpretation und Spekulation. In seinem Bild will er ein „Trotzdem“ vermitteln und ein Versprechen auf Hoffnung.

Triegel gehört zur Neuen Leipziger Schule und malt im Stile der italienischen Renaissance. Seine Bilder finden weithin Beachtung und fordern auf eigene Weise den Betrachter heraus.

Das Werkstattgespräch zwischen Michael Triegel und Prof. Dr. Wolfgang Augustyn gibt Einblick in die Arbeitsweise eines Malers: seine Überlegungen, sein Ideenreichtum und schließlich die kreative Umsetzung im Bild. Das Gespräch wird aber auch Parallelen und Gegensätze zu Weihnachtsdarstellungen aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte aufzeigen.

Michael Triegel

geboren 1968 in Erfurt. Studium der Malerei von 1990 – 1997 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink und Ulrich Hachulla. Internationale Bekanntheit erlangte Triegel 2010 mit einem Portraitbild von  Papst Benedikt XVI.

Zuvor waren bereits einige Aufträge von ihm ausgeführt worden: zwei Altarbilder für die Kirchen in Grave und Ebern; ein Deckengemälde für die Dommusik Würzburg. Es folgte 2011 der dritte Altar für die Kirche in Dettelbach sowie 2015 die Ausgestaltung zweier Kirchenfenster für die Pfarrkirche in Köthen.

2017 ein  Andachtsbild Barmherziger Jesus für die Kirche St. Peter und Paul in Würzburg. 2018 das Hochaltarbild „Menschwerdung“ für die Kirche in Baunach.

Prof. Dr. Wolfgang Augustyn

Studium Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte, Klassische Archäologie, Historische Hilfswissenschaften sowie Katholische Theologie in München und Freiburg.

1987 Promotion im Fach Kunstgeschichte  an der LMU-München. 2001 Habilitation. Von 1979 -1982 und seit 1985 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte der LMU-München: Stellvertretender Direktor, Leitung Abteilung Forschung; Leiter Forschungsstelle Realienkunde.

KOSTEN

Eintritt € 6,00 / Schüler und Studierende frei

 

ANMELDUNG

Die Teilnehmerzahl an dieser Veranstaltung ist begrenzt.

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Bitte beachten Sie: Ihre Anmeldung wird erst durch eine Bestätigung gültig!

Anmeldeschluss ist Freitag, 27. November 2020

 

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Veranstaltungsort

Haus Sankt Ulrich, Kappelberg 1, 86150 Augsburg

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Veranstalter

Akademisches Forum der Diözese Augsburg

akademisches-forum@bistum-augsburg.de