Vortrag

11.03.2020 18:00

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Die Frage "Wie fromm darf ein Gelehrter sein?" wird Dr. Markus Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für bayerische Geschichte der LMU München, auf Basis von Tagebüchern des 18. Jahrhunderts beantworten. In seiner gerade publizierten Doktorarbeit blickt er dabei in den Nachlass des Hofbibliothekars Andreas Felix von Oefele (1706-1780).

Der Verlag beschreibt die Arbeit wie folgt: "Mehr als 50 Jahre lang hat Andreas Felix von Oefele über sein Leben als Gelehrter, Hofbibliothekar, Prinzenerzieher und Historiker Tagebuch geführt. Aus diesen Tagebüchern samt begleitender Überlieferung rekonstruiert Müller die Biographie, die Familie, die Lebenswelten, das Wirken, die Epoche in München und Bayern sowie das Selbstverständnis und die Selbstinszenierung eines herausragenden Gelehrten des 18. Jahrhunderts. Anhand Oefeles gelehrter Praktiken verortet der Autor diesen als Bayerns letzten Humanisten zwischen Späthumanismus und Aufklärung."

Der Fokus des Abendsvortrags wird dabei besonders auf der religiösen Verortung Oefeles als Gelehrter zwischen barocken Frömmigkeitspraktiken und katholischer Aufklärung liegen.

Veranstaltungsort

Archiv des Bistums Augsburg, Pfarrhausstraße 4, 86154 Augsburg

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Veranstalter

Verein für Augsburger Bistumsgeschichte e. V.