TAG DES NEUEN GOTTESLOBS: Beten, Singen und Feiern mit dem neuen Gotteslob

Auslieferungstermine für das neue GOTTESLOB des Bistums Augsburg stehen fest.

Der "Tag des neuen Gotteslobs" am Samstag, 23. November, ist ganz im Zeichen der diözesanen Einführung des gleichnamigen Gebet- und Gesangbuchs gestanden Bischof Dr. Konrad Zdarsa begann diesen Tag gemeinsam mit Priestern, Kirchenmusikern, Gottesdienstbeauftragten, Sängern und Instrumentalisten mit einem Pontifikalamt in der Basilika St. Ulrich und Afra. Gestaltet wurde der Gottesdienst bereits mit Liedern aus dem neuen Gotteslob, dessen endgültige bistumsweite Auslieferung inzwischen feststeht.

Einen Videoclip von "katholisch 1 TV" finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=gYUmQyVrRoo

In seiner Predigt ging Bischof Konrad auf die Freude ein, die alle Enttäuschung über die verzögerte Auslieferung des neuen Gotteslobs überwiege. Das gemeinsame Gebet- und Gesangbuch der Bistümer im deutschsprachigen Raum drücke für ihn die Einheit in der Verkündigung der Kirche aus, freute sich der Bischof. Diese Freude münde angesichts der im Gotteslob dargebotenen Fülle in eine Freude an der Weite des Katholischen und an der „Kraft und Schönheit der Liturgie, der Sie dienen“, sagte er zu den anwesenden Kirchenmusikern und Sängern. Er unterstrich damit deren Teilhabe am Verkündigungsauftrag der Kirche.

Auch zur Auslieferung des neuen Gotteslobs äußerte sich der Bischof. Bis spätestens zur Karwoche würden an das Bistum etwa dreißig Prozent der Gesamtbestellung geliefert, die restlichen siebzig Prozent der noch ausstehenden Lieferung bis zur 19. Kalenderwoche (4. bis 10. Mai 2014) vorliegen.

Nach der Eucharistiefeier händigte Bischof Konrad zehn nebenamtlichen Kirchenmusikern die Zeugnisse für die bestandene C-Prüfung aus. Er dankte ihnen für ihren Einsatz in den Pfarrgemeinden sowie Peter Bader, Organist von St. Ulrich und Afra, und Professor Peter Wittrich von der Musikhochschule München mit seinen Instrumentalisten und der Schola unter der Leitung von Pater Stefan Kling vom Amt für Kirchenmusik für die Gestaltung des Gottesdienstes. Ihr Musizieren und ihr modernes Liedarrangement hätten „Lust gemacht, einzustimmen“.

Für den Nachmittag hatten die Fachbereiche Liturgie und Amt für Kirchenmusik der Hauptabteilung VI des Bischöflichen Ordinariats zusammen mit dem Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral die rund 350 anwesenden Kirchenmusiker, Priester, Gottesdienstbeauftragten und Sänger ins Haus St. Ulrich eingeladen. Bei zwölf liturgisch-pastoralen und kirchenmusikalischen Workshops zum neuen Gotteslob standen Aspekte wie das Gotteslob als Gebetbuch, Begleitpublikationen wie das Chor,- Bläser- und Orgelbuch zum Gotteslob, das Neue Geistliche Lied, die musikalische Gottesdienstgestaltung oder der deutsche und lateinische Liturgiegesang auf dem Programm. Es gab aber auch die Möglichkeit, in der Hauskapelle gemeinsam Lieder einzustudieren.

Liturgie-Referent Pfarrer Ulrich Müller, gemeinsam mit Pater Kling Diözesanbeauftragter für das Gotteslob, war mit dem Verlauf des Tages zufrieden, auch wenn er diesen lediglich als „Aperitif“ bezeichnete. Wir hätten ja „noch vierzig Jahre Zeit, um uns daran zu gewöhnen“, meinte er mit Blick auf das neue Gebet- und Gesangbuch und im Rückblick auf die Zeitspanne, die das alte Gotteslob seit 1975 in Gebrauch ist.

Terminhinweis: Das ZDF überträgt am ersten Adventssonntag, 1. Dezember 2013, ab 9.30 Uhr live aus dem Freiburger Münster die offizielle Einführungsfeier des neuen gemeinsamen Gebet- und Gesangbuchs der deutschsprachigen Bistümer.

Bischof Dr. Zdarsa bei seiner Predigt
Bischof Dr. Konrad Zdarsa mit den Absolventen und Dozenten des C-Kurses Memmingen 2011-2013