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Heilige des Tages
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19. Juli

Heilige:  STILLA VON ABENBERG

Stilla-Büste in der Klosterkirche St. Peter Marienburg. Foto: Wolfgang Sauber (CC BY-SA 3.0)
Stilla-Büste in der Klosterkirche St. Peter Marienburg. Foto: Wolfgang Sauber (CC BY-SA 3.0)

STILLA VON ABENBERG

Wohltäterin

Namensdeutung: die Stille (althochdeutsch)

Namenstage: Stilla

Gedenktag: 19. Juli

Lebensdaten: geboren um 1100 auf Burg Abenberg, gestorben um 1150 ebendort

Lebensgeschichte: Gräfin Stilla von Abenberg legte das Gelübde der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches willen ab und lebte zurückgezogen mit drei anderen Frauen im Gebet und im Dienst an den Bedürftigen, die sie laut einer späteren Chronik „speiste, tränkte, pflegte und wartete wie immer eine Mutter ihre Kinder“. Vielleicht hieß sie ursprünglich Hadewig und erhielt eben dieser Zurückgezogenheit wegen den Namen Stilla.
1130 stiftete sie eine kleine Kirche, die Bischof Otto von Bamberg auf den Titel Petrus und Paulus weihte, und erreichte 1142 von ihrem Bruder Wolfram die Errichtung eines Frauenklosters. Allerdings entzog ein anderer Bruder, der Bamberger Hochstiftsvogt Rapoto von Abenberg, dem Kloster die Güter und übertrug sie der von ihm gegründeten Zisterzienserabtei Heilsbronn.
Stilla kehrte in die väterliche Burg zurück, wo sie bis zu ihrem Tod mit ihren Gefährtinnen in klösterlicher Gemeinschaft lebte. Bestattet wurde sie in ihrer Peterskirche.

Verehrung: Bald nach ihrem Tod setzte eine Wallfahrt zu ihrem Grab ein. 1482 entstand bei ihrer Kirche das Kloster Marienburg, in dem Augustiner-Chorfrauen ihr Gedenken pflegten. 1897 wurde ihre Verehrung als Heilige offiziell vom Ortsbischof, 1927 auch vom Papst genehmigt. Im Bistumsgebiet von Eichstätt tragen 1100 Frauen und Mädchen den Vor- oder Zweitnamen Stilla.

Darstellung: mit Kirchenmodell oder Lilie

Patronin: von Abenberg


Weitere Heilige des Tages:

Arsenius der Große, Einsiedler
Makrina die Jüngere, „Lehrmeisterin“ Gregors von Nyssa
Symmachus, Papst