ABSALON VON LUND

Erzbischof
Namensdeutung: Vater des Friedens (hebr.)
Namenstage: Absalon, Axel
Gedenktag: 21. März

Lebensdaten: geboren 1128 in Fjenneslev, Dänemark, gestorben am 21. März 1201 in Sorø, Dänemark

Lebensgeschichte: Absalon, dessen hebräischer Name so ungewöhnlich ist, dass er häufig Axel genannt wird, stammte aus dem Adelsgeschlecht der Hvide und wuchs gemeinsam mit dem späteren König Waldemar auf. Er studierte in Paris Theologie und Kirchenrecht und wurde mit 30 Jahren Bischof von Roskilde. 20 Jahre später übernahm er zusätzlich das Erzbistum Lund und war damit Primas der Kirche in Dänemark, das damals weite Teile Schwedens umfasste.
Zusammen mit König Waldemar trieb er die dänische Vorherrschaft im gesamten Ostseeraum voran. Unter seinem Oberbefehl eroberte 1168 ein dänisches Heer Mecklenburg und die Insel Rügen von den heidnischen Einheimischen und unterwarf die Gebiete dem Christentum. Er gründete zahlreiche Klöster, unter anderem angeblich auch mit der Bischofsburg Havn das heutige Kopenhagen.
Als er die Abführung des Zehnten durchsetzte und auf die Einhaltung des Priesterzölibats drängte, brach 1181 ein Bauern- und Priesteraufstand aus, der in der blutigen Schlacht an der Dösjöbro beendet wurde.
1185 betraute er seinen Geheimschreiber Saxo Grammaticus mit einem Geschichtswerk, den Gesta Danorum, das die nordischen Geschichten und Sagen überliefert.
Absalon starb am 21. März 1201.

Verehrung: Kopenhagen ehrt seinen Gründer mit einem Reiterstandbild auf dem Højbro-Platz. Von jeher wurde Absalon als großer Heiliger in Dänemark verehrt, obwohl er nie kanonisiert wurde.

Weitere Heilige des Tages:

Christian, Abt
Emilie Schneider, Mystikerin