ANASTASIA

Märtyrin
Namensdeutung: die Auferstandene, die Auferweckte (griech.)
Namenstage: Anastasia, Nastassja, Tassja, Stasia, Stacy; männl.: Anastasius, Stacy
Gedenktag: 25. Dezember

Lebensdaten: geboren in Rom, gestorben um 304 in Sirmium, heute Sremska Mitrovica, Serbien

Lebensgeschichte und Legende: Die römische Christin Anastasia wurde gegen ihren Willen verheiratet. Früh Witwe geworden, widmete sie sich ihren Glaubensbrüdern und -schwestern, die der Christenverfolgung zum Opfer gefallen waren. Als sie ihrem geistlichen Begleiter Chrysogonus folgte, den man als Gefangenen verschleppte, wurde sie selber gefangengenommen und nach Sirmium gebracht. Sie wurde gefoltert und sollte mit einem Schiffswrack in der Save versenkt werden, doch das Wrack ging nicht unter. Daraufhin wurde Anastasia auf dem Scheiterhaufen verbrannt. 

Verehrung und Brauchtum: Anastasias Gebeine wurden im 5. Jahrhundert von Sirmium nach Konstantinopel überführt. Im 6. Jahrhundert wurde ihr eine Kirche auf dem Palatin in Rom geweiht. In dieser feierte der Papst ab etwa 550 die zweite von den drei Weihnachtsmessen. Anastasia wird im römischen Messkanon genannt. Reliquien der Heiligen befinden sich auch in der Klosterkirche Benediktbeuern. 

Darstellung: meist mit Palme, Schere, Salbgefäß, oder auf dem Scheiterhaufen bzw. an einen Pfahl gebunden

Patronin: Helferin bei Brustkrankheiten und Kopfleiden

 

Weitere Heilige und Feste des Tages: 

Fest der Geburt des Herrn, Weihnachten
Eugenia von Rom, Märtyrin