FELIX I.

Papst
Namensdeutung: der Glückliche (lat.)
Namenstage: Felix, Felicius, Felician, Feliciano, Félicien, Felice, weibl.: Felicitas, Felicia, Felizitas
Gedenktag: 30. Dezember

Lebensdaten: geboren um 210, gestorben am 30. Dezember 274 in Rom

Lebensgeschichte: Felix, von dessen Abstammung nur der Name seines Vaters Konstantin überliefert ist, wurde im Januar 269 zum Nachfolger des römischen Bischofs Dionysius gewählt. Er beendete durch einen Lehrbrief die Auseinandersetzung mit dem Irrlehrer Paul von Samosata: Dieser hatte ein bloßes Menschsein Jesu Christi vertreten und einen letztlich anti-trinitarischen Standpunkt eingenommen, dem nach der eine Gott nur in drei verschiedenen Weisen erscheine. Felix erreichte vom Kaiser Aurelian, dass der Bischofssitz von Antiochia – den Paul von Samosata innehatte – nur demjenigen Bischof zugesprochen wird, der in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom steht. Felix wird die Erlaubnis zugeschrieben, traditionelle Jahresmessen an den Gräbern der Märtyrer zu feiern. Auch das Dekret zur Einweihung von Kirchen wird auf ihn zurückgeführt. Wegen seines Einsatzes für verfolgte Christen gilt er vielfach selbst als Märtyrer, doch er starb 274 eines natürlichen Todes.

Verehrung und Brauchtum: Papst Felix wurde in der Calixtus-Katakombe bestattet.

Darstellung: in päpstlichen Gewändern mit Buch

 

Weitere Heilige des Tages:

Dionysius, Papst
Sabinus von Spoleto, Bischof, Märtyrer