FRIEDRICH VON REGENSBURG

Ordensmann
Namensdeutung: Friedensmacht (althochdeutsch)
Namenstage: Friedrich, Fritz, Fred, Freddie, Frederic, Federico, Fedder, Figge, Fridolin, Friedel, Bedřich, weibl.: Friederike, Frédérique, Rike
Gedenktag: 29. November

Lebensdaten: geboren um 1250 in Regensburg, gestorben am 29. November 1329 ebendort

Lebensgeschichte: Friedrich gehörte einer alteingesessenen Regensburger Familie an und hat Albertus Magnus als Bischof erlebt. Ein Bekehrungserlebnis führte ihn ins 1267 gegründete Augustinerkloster, wo er vermutlich als erster seine Profess ablegte und sein Leben lang als Tischler tätig war.
Friedrich genoss seiner Frömmigkeit, seines Gehorsams und seiner Nächstenliebe wegen schon zu Lebzeiten den Ruf eines Heiligen. Er starb am Vorabend des Andreastags 1329, nachdem er auf dem Totenbett noch seine Mitbrüder um ihr Gebet und ihre Verzeihung gebeten hatte.

Verehrung und Brauchtum: Friedrichs Grab war im 15. und 16. Jahrhundert wegen der vielen Gebetserhörungen und Wundergeschichten stark besucht. Das bekannteste Wunder erzählt, dass ein Engel Friedrich die heilige Kommunion in seine Werkstatt brachte, weil er nicht an der heiligen Messe teilnehmen konnte. Tatsächlich war die eucharistische Verehrung zentral für das Augustinerkloster gewesen. Nachdem sich der Münnerstädter Augustinerprior Pius Keller lange für Friedrich eingesetzt hatte, genehmigte Papst Pius X. 1909 seine Verehrung. 1913 wurden seine Reliquien feierlich in die Cäcilienkirche des neuen Augustinerklosters übertragen, wo sie in der Friedrichskapelle ruhen. Alljährlich findet an seinem Gedenktag eine Wallfahrt des Augustinerordens zu seinem Grab statt.

 

Weitere Heilige des Tages:

Marie-Clémentine Anuarite Nengapeta, Ordensfrau, Märtyrin
Francesco Antonio Fasani, Ordenspriester
Franz Joseph Rudigier, Bischof
Sernin von Toulouse, Bischof, Märtyrer