ROSINA

Einsiedlerin, Märtyrin
Namensdeutung: die Rosige, die kleine Rose (lat.-ital.)
Namenstage: Rosina, Rosa, Rosalia, Rosalie, Rosita, Rosamunde, Sina
Gedenktag: 11. März

Lebensdaten: vor dem 14. Jahrhundert

Lebensgeschichte: Von der heiligen Rosina, auch Euphrosyne oder Rosamunde genannt, gibt es keine gesicherten Lebensdaten. Ihr ist lediglich eine Kapelle in Wenglingen im Ostallgäu geweiht, die 1679 in einem Bericht erwähnt wird, aber vermutlich viel älter ist.

Das Altarbild von einem Pfarrer Kögel nach überlieferten Vorlagen (um 1730) zeigt Rosina mit Schwert, Lilie und Palme, wonach sie als Jungfrau den Märtyrertod durch Enthauptung erlitten hätte. Das würde allerdings nur zu den Christenverfolgungen des 3. bis 4. Jahrhunderts passen.

In anderen Quellen wird sie als Waldbewohnerin, sprich Einsiedlerin, bezeichnet, deren Leben im Martyrium endete.

Verehrung/Brauchtum: Die Rosinakapelle in Wenglingen ist der einzige Ort im Bistum Augsburg und darüber hinaus, an dem die hl. Rosina verehrt wird. In der näheren Umgebung war der Name früher auch verbreitet.

Darstellung: als jungfräuliche Märtyrin mit Palme, Lilie, Schwert und Rosen

Patronin: der Gemeinde Wenglingen

 

Weitere Heilige des Tages:
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Ulrich, Abt