SABINA

Märtyrin
Namensdeutung: die Sabinerin (lat.)
Namenstage: Sabina, Sabine, Sabrina, Savina, Bine, männl.: Sabinus
Gedenktag: 29. August

Lebensdaten: geboren in Vindena (Umbrien), gestorben 125 in Rom

Lebensgeschichte: Sabina war eine reiche Senatorenwitwe und bekehrte sich unter dem Einfluss ihrer syrischen Sklavin Serapia (oder Seraphina) zum Glauben an Jesus Christus. Als Serapia einer Christenverfolgung unter Kaiser Hadrian zum Opfer fiel und zu Tode geprügelt wurde, ließ Sabina verbotenerweise ihren Leichnam bergen und im Mausoleum ihrer eigenen Familie bestatten. Sabina wurde deswegen angezeigt und vom Präfekten Elpidius zum Tod verurteilt. Sie erlitt das Martyrium durch Enthauptung.

Verehrung: Über dem Haus der Märtyrin wurde 425 die Basilika Santa Sabina all’Aventino erbaut, eine der wichtigsten Titelkirchen Roms. Santa Sabina wurde 1219 dem heiligen Dominikus für den Predigerorden zugewiesen. Im Garten steht noch der Orangenbaum, den Dominikus damals pflanzte.

Darstellung: als junge Frau mit Märtyrerkrone und Palme

Patronin: von Rom, der Hausfrauen und Kinder, Helferin gegen Regen und Blutfluss

 

Weitere Heilige und Feste des Tages:

Verona von Mainz, Ordensfrau
Enthauptung Johannes’ des Täufers