SIMON

Bischof, Märtyrer
Namensdeutung: Gott erhört (hebr.)
Namenstage: Simon, Simeon, Schimon, weibl.: Simona, Simone
Gedenktag: 18. Februar

Lebensdaten: geboren 13 v. Chr., gestorben 107 in Jerusalem

Lebensgeschichte: Simon, der „Bruder des Herrn“, je nach Überlieferung auch Simeon von Jerusalem oder Simon der Zelot genannt, war ein Cousin Jesu: Sein Vater Klopas war ein Bruder des heiligen Josef. Simon wurde nach der Steinigung Jakobus’ des Gerechten, seines Bruders, im Jahr 62 Vorsteher der Jerusalemer Urgemeinde.
In seiner „Amtszeit“ begann die Entfremdung der Anhänger Jesu von der jüdischen Gemeinde. Während des Jüdischen Krieges musste Simon fliehen und kehrte erst nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 wieder zurück.
Mit 120 Jahren erlitt er hochbetagt unter Kaiser Trajan und dessen Prokonsul Atticus das Martyrium durch Kreuzigung.

Verehrung: Reliquien, die man Simon zuschreibt, werden in Köln und Rom verehrt. Sein Grab wurde nie gefunden.

 

Weitere Heilige des Tages:

Fra Angelico, Ordensmann, Maler