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TERESA JANINA KIEROCIŃSKA


Ordensgründerin

Namensdeutung: von der Insel Thera stammend (griech.); der Herr ist gnädig (hebr.)

Namenstage: Teresa, Therese, Resa, Resi, Tessa, Thea; Janina, Jana, Johanna, Jeanine, Gianina, Nina

Gedenktag: 12. Juli

Lebensdaten: geboren am 14. Juni 1885 in Wieluń, Polen, gestorben am 12. Juli 1946 in Sosnowiec

Lebensgeschichte: Nach ihrem Abitur wollte Janina Kierocińska ins Kloster eintreten, aber ihr Vater wollte davon nichts wissen. 1909 begegnete sie dem Karmeliten Anzelm Gądek (1884–1969), der ihr geistlicher Begleiter wurde. 1914 schloss sie sich selber dem Karmel an, indem sie in den Dritten Orden der Karmelitinnen in Krakau eintrat.
1921 gründete sie zusammen mit Pater Gądek die Kongregation der Karmelitenschwestern vom Kinde Jesus mit Sitz in Sosnowiec, um im oberschlesischen Steinkohlebecken für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu wirken. 1934 legte sie selber ihre feierlichen Gelübde ab und blieb als Mutter Maria Teresa vom heiligen Josef ihr Leben lang die Generaloberin der Gemeinschaft.
In der Kohleregion wirkte sie bei den traditionell wenig kirchlich gesinnten Arbeiterfamilien so segensreich, dass sie den Ehrennamen „Mutter des Kohlebeckens“ (Matka Zagłębia) erhielt. Während des Zweiten Weltkriegs kümmerte sie sich besonders um Kriegsopfer und verfolgte Partisanen und Juden, schickte den Kriegsgefangenen Essenspakete, gründete Schulen für Kriegswaisen und entsandte einige Mitschwestern nach Deutschland, damit sie sich dort der Kinder annehmen.
Sie starb am 12. Juli 1946 im Mutterhaus von Sosnowiec, wo sie auch begraben liegt.

Verehrung: Der Seligsprechungsprozess für M. Teresa wurde 1983 eingeleitet. 1993 wurde sie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in die Liste der Gerechten unter den Völkern aufgenommen. Papst Franziskus erklärte sie am 2. Mai 2013 für verehrungswürdig.

 

Weitere Heilige des Tages:

Jason, Apostelschüler, Glaubensbote
Johannes Gualbertus, Ordensgründer
Mammas, Märtyrer
Nabor und Felix, Märtyrer