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Aussendungsfeier

Bischof Konrad beauftragt sieben Frauen und drei Männer für den pastoralen Dienst im Bistum Augsburg

Peter Frasch, Batistina Pavić, Sabine Reisacher, Anne Kohler-Hoffmann, Birgitta Schlachter-Schelldorf, Bischof Dr. Konrad Zdarsa, Florian Schmutz, René Stiefenhofer, Christina Blosch, Agnes Harsch, Katharina Weiß (v.links). Foto: Maria Steber / pba
Peter Frasch, Batistina Pavić, Sabine Reisacher, Anne Kohler-Hoffmann, Birgitta Schlachter-Schelldorf, Bischof Dr. Konrad Zdarsa, Florian Schmutz, René Stiefenhofer, Christina Blosch, Agnes Harsch, Katharina Weiß (v.links). Foto: Maria Steber / pba
23.09.2017

Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute bei einer feierlichen Aussendungsfeier im Hohen Dom fünf Pastoralreferent/-innen, zwei Gemeindereferentinnen und drei Pfarrhelfer/-innen für den pastoralen Dienst in der Diözese Augsburg beauftragt.

In seiner Predigt wies Bischof Konrad auf die zentrale Bedeutung der kirchlichen Beauftragung hin. Die Aussendung, so der Bischof, sei „keine nachträglich, aufgesetzte Zeremonie“, sondern „geradezu konstitutiv“ für „unser gemeinsames Werk“. „Ohne die Kirche wären wir nur eigenbrötlerische Sonderlinge“, erinnerte er  an die Grundvoraussetzung, den Stock und Stab des pastoralen Dienstes. „Wer in den Dienst des guten Hirten eintritt, muss sich immer wieder bewusst sein, dass er nicht im eigenen Namen auftritt und aufzutreten braucht.“ Das Wort „Missio“ heiße nicht, andere zu überreden, sondern „zuerst und vor allem sich selbst senden zu lassen“, erklärte der Bischof.  

Im Blick auf die Biografien der Kandidatinnen und Kandidaten zeigte sich der Bischof erfreut über deren Werdegang und ihre Verwurzelung im christlichen Glauben. Auf verschiedene Weise hätten die Auszusendenden „schon als Kinder und Jugendliche von Gott gehört, Gemeinschaft erlebt und Personen kennengelernt, die den Grund gelegt haben für ihren weiteren Weg“ und die Weitergabe des Glaubens im kirchlichen Dienst. „Es hat mir persönlich gut getan und mich in der Zuversicht bestärkt, wie Sie von den guten Erfahrungen mit der Kirche berichtet haben“, betonte der Bischof.

Der beste Zeuge sei der lebendige Mensch, stellte Bischof Konrad zum Dienst pastoraler Mitarbeiter in Pfarreien und Seelsorgeeinrichtungen fest. Er sei dankbar für ihren wertvollen Einsatz in der Erstkommunionvorbereitung, in der Arbeit mit Familien, Ministranten und Jugendlichen. Gerade die Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente brauche den „geistlichen Menschen“, betonte er.

Als äußeres Zeichen der kirchlichen Sendung überreichte Bischof Konrad allen Kandidatinnen und Kandidaten während der Heiligen Messe eine Bibel. Mit einem Handschlag wurden die Verbundenheit und der gemeinsame Wille zur Zusammenarbeit deutlich gemacht und bekräftigt.

 

Kurzporträts:

 

Pfarrhelfer/innen:

Agnes Harsch ist 48 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Bernbeuren. Nach ihrer Lehre als Einzelhandelskauffrau wurde sie bei der Verwaltungsgemeinschaft Bernbeuren tätig, wo sie auch heute noch stundenweise arbeitet. In ihrem Glauben geprägt wurde Agnes Harsch durch Erlebnisse bei der Dekanatsjugend und einen engagierten Jugendpfarrer. In ihrer Heimatpfarrei war sie schon immer ehrenamtlich stark eingebunden. Besonders engagierte sie sich dort in der Firmvorbereitung. Die tief empfundene Freude, die sie bei dieser Aufgabe spürte, und die vielen Fragen der Jugendlichen, inspirierten sie, sich verstärkt mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Durch „Theologie im Fernkurs“ steigerte sich ihr Wunsch, den Glauben auch an andere weiterzugeben. Somit schlug sie den Weg zur Pfarrhelferin ein. Die vielen positiven Eindrücke, die sie bei ihrem Praktikum in Seeg sowie bei der Berufseinführung in Steingaden gewann, bestärkten sie auf ihrem Weg. Ihr Wunsch ist es, den Menschen in den Pfarreien Gottes Liebe und seine „Frohe Botschaft“ näher zu bringen, um ihnen damit Kraft und Hilfe für ihr Leben zu geben. Ihr kommender Einsatzort ist die Pfarreiengemeinschaft Seeg.  

 

Sabine Reisacher ist 52 Jahre alt. Sie wohnt mit ihrer Familie in Pforzen im Ostallgäu. Sie war viele Jahre als Bankkauffrau und im Versicherungsbereich tätig. Nachdem sie sich danach in einer längeren Familienzeit um ihre drei Töchter gekümmert hatte, entschied sie sich schließlich für ein Fernstudium der Theologie bei der Domschule in Würzburg. Während dieser Zeit war sie ein Jahr als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarreiengemeinschaft Germaringen tätig. Die zweijährige Berufseinführung absolvierte sie in der Pfarreiengemeinschaft Nassenbeuren. Ihre Schwerpunkte lagen hierbei in der Erstkommunionvorbereitung sowie in der Familien- und Jugendarbeit. Ihr neuer Einsatzort ist ab sofort die Pfarreiengemeinschaft Waal-Jengen. 

 

René Stiefenhofer ist 45 Jahre alt. Er wohnt mit seiner Frau und seiner dreijährigen Tochter in Offingen. Stiefenhofer war fünfzehn Jahre als Selbständiger in der IT-Branche tätig, bevor er den großen Wunsch verspürte, einen hauptberuflichen Dienst in der Kirche zu übernehmen. Noch mehr als in seinem ehrenamtlichen Engagement zuvor, wollte er Gott und den Menschen dienen. Geprägt von vielen positiven Erlebnissen in der Kirche und im Gemeindeleben, machte er sich mit „Theologie im Fernkurs“ auf den Weg, Pfarrhelfer zu werden. Seine praktische Berufseinführung absolvierte er in der Pfarrei St. Martin in Günzburg sowie in der Pfarreiengemeinschaft Leipheim / Großkötz. Ab September ist er in der Pfarrei St. Martin in Lauingen als Pfarrhelfer tätig. Gemäß dem Schriftwort des Propheten Jeremia, „Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden“ (Jer 1,7), ist René Stiefenhofer davon überzeugt, dass diese neue Stelle für ihn von Gott bestimmt ist. Er freut sich auf seine neuen Aufgabenbereiche und auf die Menschen an seinem neuen Wirkungsort. 

 

Gemeindereferentinnen: 

Batistina Pavić ist 47 Jahre alt und hat vier Jahre lang Religionspädagogik und Katechetik in Zagreb (Kroatien) studiert. Nach ihrem Studium unterrichtete sie viele Jahre als Religionslehrerin an einer Volksschule in Kroatien. Nachdem sie nach Deutschland gekommen war, hat sie sich dazu entschlossen, den pastoralen Beruf der Gemeindereferentin zu ergreifen. Von September 2013 bis August 2017 lebte und arbeitete sie in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Thannhausen. Dort verbrachte sie ihren Vorbereitungsdienst zur Gemeindereferentin und die Assistenzzeit. Von nun an ist sie in der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf tätig. Auf ihrem Lebensweg war für sie die Nähe Gottes immer spürbar und so wurde ER ihr zum besten Freund. Diese vertraute Freundschaft mit Gott will sie den Kindern und Jugendlichen nun in ihrer Arbeit als Gemeindereferentin vermitteln. 

 

Birgitta Schlachter-Schelldorf ist 44 Jahre alt. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Gemeinde Sulzberg im Oberallgäu. Bereits als Kind ist sie durch ihre Familie und die Pfarrei in den Glauben hineingewachsen. Nach einem Studium für Grundschullehramt unterrichtete sie mehrere Jahre an Schulen im Oberallgäu. Die große Freude, die sie schon seit ihrer Kindheit am Musizieren im Kirchenraum (Orgel, Chorgesang) verspürte, und der Wunsch nach einem vertieften Glaubenswissen, führten sie schließlich während ihrer Elternzeit zu einem „Fernstudium Theologie“. Nach der zweijährigen Berufseinführung zur Pfarrhelferin, entschloss sie sich, eine weiterführende Ausbildung zur Gemeindereferentin zu absolvieren. Die Arbeit als Lehrerin noch stärker mit der Tätigkeit in der Gemeinde zu verbinden war ihr ein wichtiges Anliegen. In der Pfarreiengemeinschaft Kempten-West ist ihr dies nun möglich: Neben der Erstkommunionvorbereitung kann sie sich dort musikalisch einbringen und in einer benachbarten Schule parallel dazu unterrichten. Als Suchender im Glauben unterwegs zu sein, schaffe wunderbare Begegnungen mit Menschen, findet Birgitta Schlachter-Schelldorf. Und darauf freut sie sich.

 

Pastoralreferenten/innen:

Christina Blosch ist 30 Jahre alt und in Bietigheim-Bissingen geboren. Sie hat an der Universität in Augsburg Theologie studiert. Darüber hinaus hat sie dort das erste Staatsexamen für katholische Religionslehre und Deutsch für die Realschule abgelegt. Blosch hat vier Jahre lang in der Pfarrei Zu den Heiligen Engeln in Landsberg am Lech ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin gemacht. Sie war dort für die Ministranten- und Jugendpastoral und für die Firmvorbereitung verantwortlich. Als Religionslehrerin war sie an Grund- und Mittelschulen tätig. Menschen, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet haben, die selbst fest im Glauben standen und zum Teil in der Kirche engagiert waren, haben in ihr den Wunsch geweckt, selbst Seelsorgerin für Menschen in den unterschiedlichsten Situationen zu sein. Ihr Ziel ist es, andere Menschen ein Stück auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten, damit sie Gottes Spuren und Wirken in ihrem Leben entdecken können. Sie freut sich nun auf ihre Arbeit als Seelsorgerin im Klinikum Memmingen und auf ihre Aufgaben als Religionslehrerin im Dekanat Landsberg.

 

Peter Frasch ist 32 Jahre alt. Er war in den letzten drei Jahren als Pastoralassistent in der Pfarreiengemeinschaft Neuburg St. Peter und Heilig Geist tätig. Auch zukünftig wird er als Pastoralreferent in Neuburg arbeiten. Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der Firmvorbereitung, Jugendarbeit und im Kontakt zu den verschiedenen Musikgruppen. Als jüngstes von vier Kindern wuchs Peter Frasch in Gersthofen, im Ortsteil Hirblingen, auf. Nach seinem Abitur am Gymnasium bei St. Stephan in Augsburg studierte er die Fächer Klassische Philologie, Katholische Theologie und Geschichte in Eichstätt. Anschließend promovierte er im Fach Religionspädagogik. In das kirchliche Leben wuchs er schon früh hinein: zum einen durch die Kirchenmusik als Augsburger Domsingknabe und als Organist in Hirblingen, zum anderen als Jugendgruppenleiter und im Rahmen der Firmvorbereitung. Speziell die Frohe Botschaft Jesu Christi und die guten Erfahrungen, die er in seiner Heimatgemeinde mit der Kirche gemacht hat, haben ihn zu dieser Berufswahl gebracht. Momentan beschäftigt ihn vor allem die Frage nach dem Wandel der Religiosität in Deutschland - vor allem bei  Jugendlichen. In seinem Beruf ist es ihm wichtig, dass Kirche ein Ort ist, wo alle Menschen willkommen sind, gerade auch diejenigen, die Fragen oder Zweifel haben.

 

Anne Kohler-Hoffmann ist 49 Jahre alt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Hütting bei Neuburg. Da sie lange Zeit sowohl in der kirchlichen Jugendarbeit der Pfarrei, als auch auf Dekanats- und Diözesanebene sehr aktiv war, motivierte sie dies, den Beruf der Pastoralreferentin zu wählen und beruflich in der Kirche tätig zu werden. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin in Tübingen. Danach studierte sie Theologie und Philosophie in Eichstätt und begann dort auch ihre Assistenzzeit. Nach der Familienzeit und einer Tätigkeit als Religionslehrerin hat sie ihre Assistenzzeit in der Pfarreiengemeinschaft Burgheim wieder aufgenommen. Neben ihrer Arbeit in der Schule waren dort die Erstkommunionvorbereitung, Kleinkindergottesdienste sowie die Familien- und Frauenpastoral ihre besonderen Schwerpunkte. „… jedes echte Leben ist Begegnung“ (M. Buber) - Ganz in diesem Sinne freut sich Anne Kohler-Hoffmann ganz besonders auf ihre neue Aufgabe als Referentin für Alleinerziehende im Fachbereich Frauenseelsorge des Bischöflichen Seelsorgeamts.

 

Florian Schmutz ist 32 Jahre alt und ist gebürtig aus Füssen. Ihn prägten die Zeit als Ministrant und die Vorbereitungen für den Weltjugendtag in Köln mit der Dekanatsjugend. Es war ein Pastoralreferent, der ihn auf die Spur brachte, selbst Theologie zu studieren und so Christus nachzufolgen. Der Kontakt zu der Bewegung „JUGEND 2000“ bestärkte ihn im geistlichen Leben und auf seinem Berufungsweg. Nach dem Studium der Theologie in Augsburg und Rom führte ihn sein Weg zunächst für zwei Jahre nach Lindau. Dort unterrichtete er Religion am Gymnasium und der Berufsschule. Der Wunsch, Christus zu den Menschen zu bringen, war für ihn ausschlaggebend, nach der Arbeit bei einem Internetunternehmen, zurück in den kirchlichen Dienst zu wechseln. So ist Florian Schmutz von nun an als Gefängnisseelsorger für die Justizvollzugsanstalten in Neuburg an der Donau im Einsatz. Das Gefängnis, das gerne als Ort am Rande der Gesellschaft wahrgenommen wird, sei auch ein Ort, an dem sich Menschen nach der christlichen Botschaft der Hoffnung und der Auferstehung sehnen, findet Florian Schmutz. So gilt es für ihn von nun ab zu entdecken, wo und wie Kirche dort den Menschen nahe sein kann.

 

Katharina Weiß ist 29 Jahre alt und stammt gebürtig aus Kaufbeuren. Inzwischen lebt sie in Augsburg, wo sie auch die letzten vier Jahre in der Pfarrei „Heiligstes Herz Jesu“ in Pfersee wirkte. Dem katholischen Glauben durch Familie und Heimatpfarrei von klein auf verbunden, entschloss sie sich nach dem Abitur, Theologie in Augsburg zu studieren, wobei sie eine besondere Liebe zum Alten Testament entwickelte. Die Begegnung mit Menschen, die ihr Leben aus einer lebendigen Gottesbeziehung gestalten, sowie auch die Biographien verschiedener Heiliger haben sie auf ihrem Weg geprägt. In ihrer Freizeit spielen Lesen und auch die Musik eine wichtige Rolle. Seit September arbeitet sie nun als Pastoralreferentin im Team des Instituts für Neuevangelisierung im Bischöflichen Seelsorgeamt mit. Sie wünscht sich, auf diese Weise in ihrer Arbeit das weitergeben zu können, was sie selbst fasziniert und was ihr Halt und Kraft gibt: den Glauben an Jesus Christus.

 

 

Zu den Berufen:

Pastoralreferenten/-innen arbeiten als Theologen mit kirchlichem Auftrag in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und übernehmen dort Aufgaben in der sogenannten Kategorialseelsorge, zum Beispiel in der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge sowie in den Bereichen Ehe- und Familienpastoral, Gemeindeentwicklung und Erwachsenenbildung. Teilweise werden Pastoralreferenten auch in Pfarrgemeinden eingesetzt. Voraussetzung für den Beruf des Pastoralreferenten ist ein Theologiestudium und die Teilnahme am Interessenten- und Bewerberkreis für Pastoralreferenten/-innen der Diözese Augsburg. Nach dem Studium ist die vierjährige Pastoralassistentenzeit zu absolvieren, die mit der zweiten Dienstprüfung endet.

Gemeindereferenten/-innen arbeiten in der Regel selbstständig in einer Seelsorgeeinheit unter der Leitung eines Pfarrers und im Religionsunterricht an Grund-, Mittel- und Förderschulen. Im pastoralen Bereich sind sie zum Beispiel eingesetzt in der Kinder- und Jugendarbeit, der Sakramentenkatechese, der Erwachsenenbildung sowie in der Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen. Sie leiten und begleiten Glaubenskurse, moderieren Arbeits- und Gesprächskreise und vernetzen und koordinieren Anliegen von Gruppen und Einzelpersonen. Für die Ausbildung zum Gemeindereferenten sind ein religionspädagogisches Studium und die Teilnahme am Bewerberkreis für Gemeindereferenten/-innen der Diözese Augsburg Voraussetzung. Nach dem Studium und dem berufspraktischen (Halb-)Jahr schließt sich eine zweijährige Assistenzzeit in einer Seelsorgeeinheit und im Religionsunterricht an, die mit der zweiten Dienstprüfung abgeschlossen wird.

Pfarrhelfer/-innen tragen in vielfältigen Aufgabenfeldern in Pfarrgemeinden beziehungsweise Pfarreiengemeinschaften zu einer lebendigen Seelsorge bei. Zu den pastoralen Aufgabengebieten gehören im Bereich der Verkündigung die  Tauf-, Erstkommunion- und Firmvorbereitung, Erwachsenenbildung, Glaubensseminare und Bibelarbeit. Im Bereich der Diakonie kümmern sich Pfarrhelfer um den Aufbau und die Begleitung von Besuchsdiensten und die Seniorenarbeit. Zu ihren Aufgabengebieten im Bereich Liturgie gehören die Mitarbeit beziehungsweise die Leitung von Vorbereitungskreisen für Familien-, Kinder- und Jugendgottesdienste sowie von Wort-Gottes-Feiern. Voraussetzung für eine Anstellung als Pfarrhelfer ist der Studiengang „Pastoraltheologie“ des Würzburger Fernkurses. Begleitend zum Studium werden pastorale Praktika in der Heimatdiözese durchgeführt. Die zweijährige Berufseinführungszeit endet mit der zweiten Dienstprüfung.

 

Wenn Sie sich für einen pastoralen Beruf interessieren, wenden Sie sich an den Fachbereich Personalgewinnung und Ausbildung:

Haus Katharina von Siena
Thommstrasse 24a
86153 Augsburg
E-Mail: ausbildung.pa-ga-ph@bistum-augsburg.de
Tel. 0821 3166-1211 oder -1213