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Gründonnerstag

Bischof Konrad feiert Messe vom Letzten Abendmahl und wäscht zwölf Frauen und Männern die Füße

13.04.2017

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat am heutigen Gründonnerstag im Hohen Dom zu Augsburg zusammen mit den Weihbischöfen und Domkapitularen die Messe vom Letzten Abendmahl gefeiert. „Heute nun, liebe Schwestern und Brüder, beginnen wir die Feier der österlichen drei Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn, den Höhepunkt des Kirchenjahres“, so Bischof Konrad in der Predigt. In Erinnerung an das demütige Zeichen Jesu, als er seinen Jüngern im Abendmahlssaal die Füße gewaschen hatte, wusch auch Bischof Konrad zwölf Frauen und Männern die Füße.

In seiner Predigt ging Bischof Konrad auf die Herkunft des Wortes „Gründonnerstag“ ein. Es gehe auf ein mittelhochdeutsches Wort mit der Bedeutung „Weinen“ und „Klagen“ zurück und beziehe sich damit auf die Vorgehensweise, öffentliche Büßer an diesem Tag wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufzunehmen. In diesem Zusammenhang verwies er auch auf Menschen, die heutzutage im Widerspruch mit den Geboten Gottes und der Kirche leben, aber dennoch nach wie vor zur Gemeinschaft der Kirche gehören: „Wenn jemandes Ehe zerbricht, dann bedeutet das doch nicht, dass ihm mit dieser Zumutung quasi im Gegenzug das Charisma der Ehelosigkeit zuwächst.“ Doch in unserer Diözese gebe es Menschen, die trotzdem an ihrem einmal gegebenen Treueversprechen festhielten und bewusst keine neue zivile Ehe mit einem anderen Partner anstrebten. „Sie verdienen nicht nur unsere Würdigung, sondern brauchen auch unser Gebet“, forderte der Bischof.

Auch auf den Ritus der Fußwaschung ging Bischof Konrad näher ein. „Zum bloß biblischen Szenarium mit einer strikt eingehaltenen Zahl von zwölf Männern darf die Fußwaschung keinesfalls verkommen“, stellte der Bischof klar. Vielmehr solle sie ein bewusstes Zeichen der Hingabe an den Willen des Herrn und der dienenden Liebe sein. So verstanden würde die Fußwaschung zu einem „sakramentalen Zeichen der Liebe Gottes“.

Am Ende der Gründonnerstagsliturgie wurde der eucharistische Leib Christi im Sakramentsaltar des Domes zur Verehrung ausgesetzt. Bischof Konrad erinnerte die Gläubigen dabei an die Aufforderung Jesu an seine Jünger, mit ihm zu wachen und zu beten.