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Diözesanrat der Katholiken verabschiedet Erklärung zur Religionsfreiheit

29.10.2017

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg hat sich am Samstag während seiner Herbstvollversammlung mit dem Thema „Christentum weltweit – zwischen Duldung und Verfolgung“ befasst. Es gab zunächst ein persönliches Zeugnis von Bischof Anba Damian, dem koptischen Nationalbischof von Norddeutschland. Anschließend griffen zwei Impulsvorträge von Msgr. Wolfgang Huber, Präsident von missio München, und Michaela Koller, Journalistin und IGFM-Pressesprecherin, die Frage „Verfolgte Christen – Was tun wir?“, auf. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder referierte schließlich über „Christentum und Religionsfreiheit – Was kann Politik tun?“. Am Ende der Vollversammlung verabschiedete der Diözesanrat eine Erklärung: „Einsatz für Religionsfreiheit – Gegen Diskriminierung und Verfolgung von Christen“.

Der Aufruf an Politik, Medien und Kirchen ist das Ergebnis einer intensiven Befassung des Diözesanrats mit der Tatsache, dass Christen derzeit mehr Verfolgung erfahren als jede andere Glaubensgemeinschaft. Bereits im September hatte es hierzu eine Fachtagung gegeben. Eröffnet wurde die Herbstvollversammlung am Freitag mit einer Eucharistiefeier mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa und den Berichten von Generalvikar Msgr. Harald Heinrich sowie der Diözesanratsvorsitzenden Hilgegard Schütz. Beide schlossen ihre Berichte mit engagierten Plädoyers für die Pfarrgemeinderatswahlen. Ausführliche Informationen über die Herbsvollversammlung und die Erklärung zur Religionsfreiheit gibt es auf den Seiten des Diözesanrats.