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Sternsinger

Dreikönigsaktion 2017: Diözesanweite Eröffnung in Füssen mit über 300 Kindern und Jugendlichen

Sternsinger aus der ganzen Diözese Augsburg kamen heute zur Aussendung nach Füssen. (Fotos: Maria Steber / pba)
Sternsinger aus der ganzen Diözese Augsburg kamen heute zur Aussendung nach Füssen. (Fotos: Maria Steber / pba)
28.12.2016

Augsburg (pba). Füssen war heute das Ziel von über 300 Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Bistum Augsburg. Bekleidet in die Gewänder der Heiligen Drei Könige eröffneten sie gemeinsam mit den Verantwortlichen der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden, dem Bischöflichen Jugendamt und dem BDKJ-Diözesanverband Augsburg die Sternsingeraktion 2017 für die Diözese Augsburg.

Ein Filmbeitrag von TV Allgäu dazu (Anfang bis Minute 4.45):

https://www.youtube.com/embed/65xzJ57ffF4?autoplay=1

Rund um den 6. Januar werden auch heuer wieder Sternsingergruppen in fast 900 Pfarreien im Bistum Augsburg unterwegs sein, den Segen Gottes in die Häuser der Menschen bringen und um Spenden für notleidende Kinder in der Welt bitten. 

„Mir geht das Herz auf, wenn ich so viele junge Menschen in der Kirche sehe. Das, was Ihr tut, ist wie Gottesdienst, denn Ihr bringt den Segen zu den Menschen in Gottes Namen“, begrüßte Dekan Pfarrer Frank Deuring die großen und kleinen Könige zu Beginn der Gottesdienstfeier in der Kirche Acht Seligkeiten. Auch Pfarrer Dr. Ulrich Lindl, Leiter der Abteilung Mission-Entwicklung-Frieden, Diözesanjugendpfarrer Dr. Florian Markter und BDKJ-Präses Dominik Zitzler waren bei der Feier dabei.

Bereits vor dem Gottesdienst waren die Kinder, begleitet vom größten Rauchfass der Welt, in einem langen Sternsingerzug durch die Füssener Altstadt gezogen. Ausgangspunkt dafür war die Kirche St. Mang, in der vorab ein umfangreiches Informationsprogramm Hintergründe zum diesjährigen Leitwort der Aktion, „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“, gab. Anhand von kurzen Videoclips wurden die Folgen des „Klimawandels“ vorgestellt. Beispielhaft dafür steht in diesem Jahr die ländliche Region Turkana in Kenia im Fokus der Sternsingeraktion: Lang währende Dürreperioden, der Mangel an Weideland, aber auch die langsame Austrocknung und Versalzung des Turkana-Sees führen die Menschen dort an den Rande ihrer Existenzgrundlage.

Als Beitrag zum Klimaschutz teilte Thomas Kohler, Referent für Ministrantenpastoral, deshalb kleine Apfelbäumchen an die einzelnen Sternsingergruppen aus. „Wenn wir diese kleinen Bäumchen einpflanzen und uns um sie kümmern werden sie wachsen und groß werden. Das wünsche ich auch für uns: Dass wir uns kümmern um unsere Welt“, betonte dazu Pfarrer Dr. Ulrich Lindl. Die Bäumchen seien Zeichen dafür, dass auch unser konkreter Einsatz gefordert ist, so Lindl.

Wie das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ in den betroffenen Gebieten Hilfe leistet, zeigte Dr. Thilo Esser vom Kindermissionswerk auf und gab anschauliche Einblicke in die Projektarbeit vor Ort. Die Kenianerin Noemi Guggemoos führte dies noch weiter aus und erzählte davon, wie die Menschen in Kenia leben. „Die meisten Kinder dort haben keine Berufsausbildung. Sie wollen zur Schule gehen, haben dazu aber nicht die Möglichkeiten“, so Guggemoos. Was die Jugendlichen in Kenia wohl am meisten vermissten, sei der Zugang zu Bildung, stellte sie fest. 

Bei der letzten Dreikönigsaktion waren Sternsinger aus 880 beteiligten Pfarrgemeinden der Diözese Augsburg unterwegs und brachten 3.284.824,61 Euro ein. Bundesweit sammelten die Sternsinger über 46 Millionen Euro.

Thomas Kohler, Referent für Ministrantenpastoral, gab Informationen zum diesjährigen Beispielland der Aktion.
Thomas Kohler, Referent für Ministrantenpastoral, gab Informationen zum diesjährigen Beispielland der Aktion.
Durch die Füssener Altstadt marschierten die Kinder und Jugendlichen in einem langen Sternsingerzug.
Durch die Füssener Altstadt marschierten die Kinder und Jugendlichen in einem langen Sternsingerzug.
Vor dem größten Rauchfass der Welt posierte diese Gruppe für ein gemeinsames Sternsingerbild.
Vor dem größten Rauchfass der Welt posierte diese Gruppe für ein gemeinsames Sternsingerbild.