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Österliche Bußzeit

Hirtenwort: Bischof Konrad befasst sich mit dem Rückgang der Gottesdienstbesucher

04.03.2017

Augsburg (pba). In seinem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit, das an diesem Wochenende in allen Sonntagsgottesdiensten verlesen wird, geht Bischof Dr. Konrad Zdarsa auf den Rückgang der Gottesdienstbesucher ein. Ihre Zahl habe „drastisch abgenommen“, so der Bischof. „Und wir leiden darunter.“ Für Mitbrüder, die schon lange im priesterlichen Dienst stünden, sei das „eine ziemliche Herausforderung, wenn nicht sogar eine schwere Anfechtung“. Vorrangigste Aufgabe der Seelsorge und Verkündigung müsse es sein, Menschen in eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus zu bringen, richtet sich der Bischof an die Gläubigen. An zentraler Stelle müsse dabei die sonntägliche Feier der Eucharistie und der Sakramente stehen.

Bischof Konrad erinnert in dem Hirtenwort auch an die Verantwortung der Gläubigen füreinander. „Jeder Getaufte, der uns fehlt, ist einer zu viel.“ Der Rückgang der Gottesdienstbesucher dürfe uns deshalb nicht zur Ruhe kommen lassen und müsse die Sorge um die Heiligung unserer Brüder und Schwestern wach werden lassen. Seine herzliche Bitte sei es deshalb, in den Gebeten „regelmäßig derer zu gedenken, die wir zwar nur selten oder niemals mehr in unseren Gottesdiensten antreffen, die aber nach wie vor zu uns gehören.“ Und weiter: „Vergessen wir doch niemals die, mit denen wir in ganz besonderer Weise durch das Sakrament der Taufe verbunden sind. In jedem Gottesdienst sollte eine Fürbitte ausdrücklich für sie an Gott gerichtet werden.“