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Mitteilung des Generalvikars

"Mehr"-Konferenz in Augsburg: Erstmals über 10.000 Gäste bei charismatisch orientiertem Treffen erwartet

03.01.2017

Vom 5. bis 8. Januar findet die ökumenische „MEHR“-Konferenz des Gebetshauses Augsburg statt. Sie steht unter dem Motto „Holy Fascination“. Erstmals werden heuer zu dem charismatisch orientierten Treffen im Augsburger Messezentrum über 10.000 Besucher aus ganz Europa erwartet. Redner wird unter anderem Kapuzinerpater Raniero Cantalamessa sein, Prediger des Päpstlichen Hauses. Den Schlussgottesdienst am Sonntag wird Weihbischof Florian Wörner zelebrieren. Aus Anlass der Konferenz gibt es auch eine Mitteilung des Generalvikars. Sie wurde heute an alle Pfarreien im Bistum Augsburg verschickt und nimmt zum Gebetshaus Augsburg insgesamt Stellung. Das Gebetshaus sei ein „Experiment“ des geistlichen Ökumenismus mit dem Ziel, Menschen zu einer Begegnung mit Gott und seiner Liebe zu helfen und zu begeistern, heißt es darin.

Intention, Zielsetzung und vor allem auch die theologischen Grundlagen des Gebetshauses seien eingehend geprüft worden. Aufgrund der immer größer werdenden Zahl der Teilnehmer am Leben und an den Initiativen des Gebetshauses hätten sich die Verantwortlichen des Bistums Augsburg dazu veranlasst gesehen. „Als Ergebnis dieser Prüfung wurde festgestellt, dass im Gebetshaus nichts gelehrt und verkündet wird, was im Gegensatz zur Lehre der katholischen Kirche steht“, so die Mitteilung. Der Bischof von Augsburg habe im Einvernehmen mit Dr. Johannes Hartl, dem Leiter des Gebetshauses, entschieden, Msgr. Dr. Alessandro Perego als Bischöflichen Beauftragten für die Begleitung des Gebetshauses zu bestellen.

Hier geht es direkt zu den Seiten des Gebetshauses. Dort gibt es auch nähere Infos zur Mehr 2017.

Die Stellungnahme des Generalvikars gibt es hier in voller Länge zum Nachlesen:

application/pdf
Gebetshaus-Mitteilung (pdf / 75,97 kB)