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Kirchliches Stiftungswesen

Pfründestiftungsverbund St. Ulrich: Fragen & Antworten

03.08.2018

Wegen kirchenrechtlicher Vorgaben sowie aus pastoraler Notwendigkeit hat der Bischof von Augsburg nach Anhörung des Priesterrates, beteiligter Pfründeinhaber und Kirchenverwaltungen sowie mit Zustimmung des Domkapitels und des Diözesanvermögensrates den Katholischen Pfründestiftungsverbund St. Ulrich am 6. Juni 2016 als kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Augsburg errichtet. Mit Bescheid des Bayerischen Kultusministeriums vom 28. Oktober 2016 wurde die Rechtsfähigkeit dieses Stiftungsverbundes nach weltlichem Gesetz dokumentiert und seine Stellung als Gesamtrechtsnachfolger der in ihm aufgehenden Pfründestiftungen und Benefizien förmlich bestätigt. Die Zweckbestimmung und Aufgaben der bisherigen Pfründestiftungen bleiben unverändert und ungeschmälert im Stiftungsverbund bestehen; er trägt unter Wahrung stiftungsrechtlicher Vorgaben bestimmungsgemäß zur Besoldung und Versorgung der Ortspfarrer bei. Ferner werden die Ortspfarrer, die regelmäßig nicht nur eine Pfarrei leiten, im Interesse der Seelsorge von bisherigen Verwaltungsaufgaben als Pfründeinhaber nachhaltig entlastet. Schließlich wird die Verwaltung des Grundstockvermögens ortskirchlicher Pfründestiftungen und Benefizien schrittweise zentralisiert und hierdurch effizienter sowie transparenter gestaltet; der Jahresabschluss 2017 dieses Stiftungsverbundes erhielt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ausführliche Informationen gibt es auf den Seiten des Pfründestiftungsverbunds.