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Pilgerreise

Reisegruppe der Behindertenseelsorge des Bistums Augsburg trifft Papst Franziskus

Foto: Osservatore Romano
Foto: Osservatore Romano
30.10.2017

Eine dreißigköpfige Reisegruppe der Behindertenseelsorge des Bistums Augsburg hat Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz am vergangenen Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom getroffen. Eine persönliche Begegnung mit dem Papst ermöglichte Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier der Pilgergruppe: Papst Franziskus reichte jedem Teilnehmer die Hand, sogar ein paar Worte wechselte er mit jedem der Pilgerinnen und Pilger. Erzbischof Gänswein überreichte einen Rosenkranz als Erinnerung. "Wir sind so überrascht und überwältigt, dass wir Papst Franziskus so nahe sein durften", stellte Wolfgang Gerstmeier aus Pfaffenhausen stellvertretend für die ganze Gruppe im Anschluss fest. Mit Tränen in den Augen waren die Teilnehmer mit und ohne Behinderung dankbar und glücklich darüber, dass Papst Franziskus sich so viel Zeit nahm und jedem seine Wertschätzung schenkte.

Die einwöchige Pilgerreise für Menschen mit Behinderung und ihre Begleitpersonen wurde von Diakon Thomas Schmidt, dem Leiter der Behindertenseelsorge, und Behindertenseelsorgerin Carolin Aumann vorbereitet sowie spirituell und kulturell gestaltet und begleitet. Mit viel Herzblut und Wissen führte Prälat Dr. Bertram Meier die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein zwei Tage durch Rom und den Vatikan. In der Kirche des Campo Santo Teutonico im Schatten des Petersdoms feierten die Pilger einen gemeinsamen Gottesdienst mit dem Prälaten, der in Rom sieben Jahre lang die deutschsprachige Abteilung im vatikanischen Staatssekretariat geleitet und insgesamt 17 Jahre in Rom verbracht hat. "Wir haben sehr viel erlebt und von Rom gesehen. Doch der Besuch bei Papst Franziskus ist und bleibt unübertrefflich", freuten sich alle Teilnehmer voller Begeisterung bei ihrer Rückkehr nach Augsburg.