08:00:42
08:00:42
08:00:43
Wort Gottes
Tagesevangelium und Lesung
Geistlicher Impuls
Sebastian - mittendrin und dennoch anders
Heilige des Tages
ANTONIUS DER GROSSE
Nutzerbefragung
Pfarrgemeinderatswahl
Glaube im Dialog
Pastoralvisitation
Raumplanung 2025
Hoher Dom zu Augsburg
Flüchtlingshilfe
VIDEOS
credoMusikTag: Inspiration für Gottesdienst und Verkündigung
Neuer Wallfahrtsdirektor in Maria Vesperbild
Das Video vom Papst im Januar - Religiöse Minderheiten in Asien
Warum Pfarrgemeinderatswahlen wichtig sind
Von Haus zu Haus: Die Sternsinger in Osterberg
credoRAP: Sinnphonien zum Wort Gottes (Mt 2,1–12)
Menschen in der Kirche - Ingo Weighardt, Lektor & Stadionsprecher
Christoph von Schmid: Multitalent und Weltstar seiner Zeit
60. Sternsingeraktion: Diözesane Aussendung in Höchstädt
Im Pfarrgemeinderat aktiv - Fünf langjährige Mitglieder erklären warum
Weihnachten im Augsburger Dom
Weihnachtsansprache unseres Bischofs Konrad Zdarsa
"Folge dem Stern" in Kaufbeuren
Aussendung von sechs Frauen zu Notfallseelsorgern
PGR-Wahlen - Diözesanratsvorsitzende Hildegard Schütz
Pfarrgemeinderatswahlen - Peter Hummel aus Augsburg
Pfarrgemeinderatswahlen - Franziska Bauer aus Inningen
Pfarrgemeinderatswahlen - Alexander Barth aus Pürgen
Pfarrgemeinderatswahlen - Marlene Hammer aus Asbach-Bäumenheim
Portraits unserer Dekanate

Ulrichswoche

„Sehnsucht nach Frieden“ – 500 Frauen pilgern zur Ulrichsbasilika und beten um Frieden

05.07.2017

Augsburg (pba). Die Sonne war gerade erst aufgegangen, als sich heute Morgen rund 500 Frauen zur 70. Friedenswallfahrt des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) im Rahmen der Ulrichswoche in Augsburg getroffen haben. Mit Gesang und Gebet pilgerten die Wallfahrerinnen vom Domplatz aus zur Basilika St. Ulrich und Afra. Begleitet wurden sie dabei vom Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof, der auch dem anschließenden Pontifikalgottesdienst vorstand.

 

In seiner Predigt ging der Weihbischof auf das Thema Frieden ein: „Ich glaube, es gibt kein Wort und auch keine Sehnsucht, die so stark in den Menschen beheimatet ist wie die Sehnsucht nach Frieden.“ Doch der Friede sei gerade heutzutage in Gefahr. Auch der innere Unfriede, die Angst, habe Einzug gehalten in unserem Land. „Daher ist es wichtig, dass es auch in unserer heutigen Zeit Zeichen gibt, wie sie die Frauen vor 70 Jahren gesetzt haben und wie Sie es heute tun“, wandte sich Weihbischof Bischof an die Pilgerinnen. Frieden werde nicht durch lautes Geschrei, durch das Schreien um das eigene Recht ermöglicht, sondern durch Schweigen. Ebenso wichtig sei es aber auch, aufeinander zu hören: „Schweigen und Hören sind für mich die Grundvoraussetzungen dafür, dass wir unsere Stimme erheben können für Frieden und für unterdrückte Menschen.“

Die erste Friedenswallfahrt des KDFB fand 1947 statt. Einige tausend Frauen, die im Krieg ihre Männer und Söhne verloren hatten oder noch sehnsüchtig auf deren Heimkehr warteten, pilgerten damals zur Basilika St. Ulrich und Afra, um für dauerhaften Frieden und die Rückkehr der Kriegsgefangenen zu beten. Bereits damals, vor 70 Jahren, wurden als Zeichen der Versöhnung und Solidarität die sogenannten Ulrichsbrote gesegnet und verteilt – ein Brauch, der bis heute erhalten ist.