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Ulrichswoche

Weihbischof Florian Wörner feiert Gottesdienst mit Schülern des Schulwerks der Diözese

06.07.2017

Augsburg (pba). Zum Tag der Schulen in der Ulrichswoche hat Weihbischof Florian Wörner heute einen Gottesdienst mit fast 500 Schülerinnen und Schülern des Schulwerks der Diözese Augsburg gefeiert. Die Heilige Messe stand unter dem Motto „Ruf-Beruf-Berufung: Gott braucht auch Dich.“ Das St. Bonaventura-Gymnasium in Dillingen hat den Gottesdienst vorbereitet und inhaltlich gestaltet. Bei einem kurzen Anspiel vor dem Altar stellten Schüler des Gymnasiums die drei Begriffe aus Sicht heutiger Jugendlicher dar. Themen wie Arbeitslosigkeit, das Streben nach Geld und Besitz sowie die Frage nach dem gesellschaftlichen Ansehen bestimmter Berufe wurden dabei ins Zentrum gerückt. 

Auch in seiner Predigt ging Weihbischof Wörner auf das Motto des Gottesdienstes ein. Wenn es um die Berufswahl gehe würden viele Jugendliche in Deutschland heute vor der Qual der Wahl stehen. Viele könnten sich nicht entscheiden und wüssten nicht, wo der richtige Platz für sie sei. Auch wo sie ihre Talente gut einsetzen könnten, sei vielen Jugendlichen nicht klar, stellte der Weihbischof fest. Es sei deshalb gut, „dass es da schon einen gibt, der weiß wo es lang geht“. Denn „Gott“, so Weihbischof Wörner, „hat etwas vor mit uns, er hat für alle von uns einen Platz, wo er uns haben will“. Wenn Menschen Phasen erleben, in denen Gott nur wenig sagt oder stumm zu sein scheint, so sei dies eher ein Problem des richtigen Hinhörens. Den Schülerinnen und Schülern gab er deshalb Tipps zu einem rechten Hören auf die Stimme Gottes mit auf den Weg. Als Wegweiser stellte er ihnen dafür die „Sieben Gaben“ des Heiligen Geistes vor: Weisheit, Einsicht, Erkenntnis, Rat, Stärke, Frömmigkeit und Gottesfurcht. „Wer Gott und den Heiligen Geist um diese sieben Gaben bittet, wird Antworten finden“, betonte Weihbischof Florian Wörner.

Foto: Maria Steber / pba.
Foto: Maria Steber / pba.
Foto: Maria Steber / pba.
Foto: Maria Steber / pba.
Foto: Maria Steber / pba.
Foto: Maria Steber / pba.