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Vor der Visitation

Erhebungsbogen

Um die gegenwärtige Situation zu erfassen und eine sorgfältige Standortbestimmung vorzunehmen, wird den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften ein detaillierter Erhebungsbogen zugesandt. Der Erhebungsbogen als erster wichtiger Teil der Visitation greift wesentliche Fragen zur eigenen Standortbestimmung sowie hinsichtlich möglicher Entwicklungen in den kommenden Jahren auf. Im Zusammenwirken zwischen Pfarrer, weiteren Priestern, Diakon, hauptberuflichen Mitarbeitern/-innen, Pastoralrat und weiteren Personen, die hinzugezogen werden können, ist die gemeinsame Bearbeitung des Erhebungsbogens der erste wesentliche Schritt zum vorurteilsfreien Blick auf die Situation in der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft und auf das seelsorgliches Engagement darin. Das ist eine gute Grundlage, sich auch der derzeitigen pastoralen Ziele bewusst zu werden und nächste Ziele in den Blick zu nehmen. Schwerpunktthemen sind dabei "Communio", "Liturgie", "Verkündigung", "Diakonie" und "Wir gehen auf die Pastoralvisitation zu".

 

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Erhebungsbogen Muster 2016 (pdf / 864,35 kB)

 

 

Bearbeitung des Erhebungsbogens

Zur Bearbeitung des Erhebungsbogens in der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft finden Sie hier wichtige Hinweise:

Vor Ort wird bestimmt, wer am Prozess des Sichtens und Reflektierens neben Pfarrer, weiteren Priestern, Diakon, hauptberuflichen Mitarbeitern/-innen, Pastoralrat sonst noch mitwirken soll. Sie können Teile des Erhebungsbogens auch an einzelne Gruppen und Gremien zur Bearbeitung geben.

 
   

Der Erhebungsbogen kann beispielsweise auch im Rahmen eines Klausurtages erarbeitet werden.

 
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Konzept für eine Klausur (pdf / 37,28 kB)
   

Der abschließende Gesamtblick auf alle bearbeiteten Teile vor der Übersendung an das Generalvikariat ist Sache des Pfarrers mit dem Pastoralrat.

   

Hilfreich für beide Seiten ist für die Pastoralvisitation ein ehrlicher Umgang mit den vielfältigen Fragen und Aspekten des Erhebungsbogens.

   

Nicht nur das Zusammentragen von Fakten, sondern das Erkennen von Entwicklungen, Ihre Reflexion und Einschätzung ist der Schwerpunkt.

 

 

Planung der Visitation

Zur Planung der Visitation nimmt der leitende Pfarrer rechtzeitig vor Beginn der Visitationen mit dem Visitator bzw. dessen Sekretär/Begleiter Kontakt auf. Die konkrete Planung der Visitation findet in enger Absprache mit dem Visitator statt.

 

Die wichtigsten Elemente der Visitation sind Gespräche, Begegnungen, Besuche, die Feier der Liturgie und die Durchsicht des Pfarrbüros, der Matrikelbücher und der Kirchen.

 

Bei der Planung können die Pfarreien auf die Unterstützung der Gemeindeentwicklung zurückgreifen.

 

Ein entscheidender Teil der Visitation bildet das Gespräch des Visitators mit dem Pfarrer, den Geistlichen, den hauptamtlichen Mitarbeiter/innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. Ebenso soll allen Gläubigen der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft in geeigneter Weise (z.B. im Pfarrbrief oder auf der Homepage der Pfarrei) mitgeteilt werden, dass sie ihre Anliegen dem Visitator auf folgende Weise zukommen lassen können:

a) per E-Mail an: visitationen@bistum-augsburg.de,
b) Weitergabe ihrer Anliegen an den Pastoralrat,
c) falls während der Visitation vorgesehen in einer Sprechstunde.