Integration und Inklusion

 

Integration

Die integrative Kindertagesstätte ist ein Lebensraum für die gemeinsame Bildung und Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung.

In unserer Krippe und im Kindergarten bieten wir bis zu 5 Kindern mit Behinderung, bzw. von Behinderung bedroht, Plätze an.

Um auf die Kinder individuell eingehen zu können, sind in diesen Gruppen weniger Kinder untergebracht. Somit wachsen die Kinder mit Behinderung in ihrer gewohnten Umgebung auf.

Die Kinder profitieren voneinander und geben sich gegenseitig Impulse zur Entwicklung. Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden bei uns in alle Aktivitäten und Angebote eingebunden. Dadurch wird die Aufmerksamkeit füreinander geweckt, um das Einfühlungsvermögen zu vertiefen sowie Vertrauen, Akzeptanz und Toleranz aufbauen zu können. Es werden Barrieren, die jede Andersartigkeit mit sich bringt, abgebaut.

Wir gehen individuell auf das behinderte Kind ein, damit es sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bestmöglich weiterentwickeln kann.

Um ihnen eine optimale Förderung zu gewährleisten, unterstützt eine Therapeutin, die ein bis zweimal wöchentlich zu uns in die Einrichtung kommt, unser pädagogisches Personal. Auch eine pädagogische Zusatzkraft kümmert sich zusätzlich intensiv um die Integrationskinder.

 

Inklusion

Inklusion heißt wörtlich übersetzt „Zugehörigkeit“.

Die Inklusionsarbeit in Kindertagesstätten spiegelt dabei in erster Linie eine Wertehaltung und Anschauung vom Zusammensein und Zusammenleben von Kindern mit vielfältigen Bedürfnissen.

In unserer Kindertagesstätte begrüßen wir Kinder aus unterschiedlichsten Familien und verschiedenen Herkunftsländern. Bei der Bildung und Erziehung lenken wir den Blick auf jedes einzelne Kind und das, was es an Vorerfahrungen, Kompetenzen und Interessen mitbringt, wenn es in unsere Einrichtung kommt.

Wir schaffen eine Atmosphäre, in der sich die Kinder wohl und sicher fühlen. Im täglichen Miteinander spürt das Kind, dass es bei uns willkommen ist mit all den Erfahrungen, die es von zuhause mitbringt, wir bejahen seine Gefühle und Gedanken. Das Kind fühlt sich bestätigt und gestärkt, indem wir uns für seine Äußerungen interessieren und ihm etwas zutrauen. Wir treten mit Wertschätzung dem Kind gegenüber, zeigen Respekt und Anerkennung für die Eigenheiten des einzelnen Kindes und seiner Familie.

Im gemeinsamen Spiel und Miteinander in der Gruppe erfährt das Kind vielfältige Anregungen, Kompetenzen, Förderungen und ist somit in den Lernprozess eingebunden. Wir bieten den Kindern und deren Eltern ihrer Situation entsprechend individuelle Unterstützung an.

Mit der Umsetzung von „Inklusion“ bewegen wir uns in einem langen Prozess. Mit den positiven Veränderungen unserer Rahmenbedingungen kommen wir dem Ziel der „Inklusion“ näher. Dazu benötigen wir Unterstützung von verschiedenen Seiten. Der Anfang für eine inklusive Pädagogik ist gemacht.