Wachsen auf gutem Grund

 

Glauben erlebbar machen

 

Unsere Arbeit wird geprägt durch das katholische Profil unseres Trägers.

Wir orientieren uns an dem Leitsatz „Wachsen auf gutem Grund“ und möchten ihn im täglichen Miteinander spürbar werden lassen.

Die Kindertagesstätte ist ein Lernort des Glaubens und des Lebens. Es ist uns wichtig, dass religiöse Erziehung am Kind und an der jeweiligen Situation orientiert geschieht. Ein solches Eingehen auf das Kind ist die Grundlage dafür, dass der Glaube einen festen Platz in seinem Leben findet. Glaube bedeutet für uns Vertrauen, Orientierung, Wertschätzung, Hilfe, Versöhnung, Vergebung sowie ein Miteinander und dient zur Entfaltung des Lebens.

 

Glauben spüren

Im täglichen Miteinander lernen die Kinder durch unser Vorbild einen respektvollen
Umgang miteinander, erleben Vertrauen und Nächstenliebe. Sie entwickeln die Fähigkeit zu helfen, zu verzeihen, Rücksicht zu nehmen, den anderen anzunehmen und sich selbst angenommen zu wissen.

Die Kinder sollen spüren, dass sie ein Teil der Schöpfung Gottes sind und dafür
Verantwortung tragen.

Wir respektieren und achten andere Religionen und lassen Kinder aller Konfessionen und Kinder, die nicht getauft sind, am Leben des katholischen Glaubens teilhaben.

 

Glauben vertiefen

Unser christliches Leben mit seinen Werten orientiert sich am Kirchenjahr und dem
Jahresrhythmus mit seinen Festen und Bräuchen.

Wir feiern Kindergottesdienste und Feste mit Eltern, Familien und anderen Gemeindemitgliedern.

Unsere Kindertageseinrichtung ist in die pastoralen Gremien eingebunden. Es wird eine pädagogische Mitarbeiterin in den Pfarrgemeinderat berufen, die sich um die Vernetzung mit der Kindertagesstätte kümmert.

Pastorale Gremien tagen zu gegebenen Anlässen in den Räumlichkeiten der Kindertagesstätte, z.B. die Kirchenverwaltung.

Die Angebote der Pfarrgemeinde sind in der Kindertagesstätte bekannt.

In den Veröffentlichungen der Pfarrei (Pfarrbrief, Kirchenanzeiger) werden Berichte, Anliegen und Informationen aus der Kindertagesstätte aufgegriffen.

Ressourcen werden ökologisch, nachhaltig und gerecht eingesetzt.

 

Wir pflegen religiöse Traditionen und geben diese weiter

Wir erschließen den Kindern Glaubensinhalte beim Erzählen biblischer Geschichten über Gott und Jesus. Hierzu bedienen wir uns verschiedener Methoden, z.B. mit unseren biblischen Erzählfiguren nach Kett und in der Krippe mit einem Erzähl-Theater.

Im Kindergarten feiern wir den Namenstag der Kinder und erzählen ihnen von ihrem Namenspatron.

Wir beginnen unsere Gebete, Fürbitten und Danksagungen mit dem Kreuzzeichen. In der Krippe reichen wir uns beim Beten die Hände.

Wir gehen bei Bedarf auf die persönlichen Anlässe wie Taufe, Hochzeit, Todesfall in der Familie der Kinder ein und sprechen mit ihnen darüber.

Wir erleben in der Gemeinschaft die Schöpfung mit allen Sinnen und lernen sie
zu schätzen. Dadurch erfahren die Kinder die Gemeinschaft untereinander und
die Nähe Gottes.

 

Wir eröffnen den Kindern eine Beziehung zu Gott

Die Kinder lernen unsere Kirche als Ort der Ruhe und des Gebetes kennen.
Wir beziehen die kirchlichen Räume für unsere religiösen Einheiten mit ein, z. B. betrachten wir den Kreuzweg, sprechen über die Bedeutung des Taufbeckens.
Unser Pfarrer spendet uns am Fest des Heiligen Blasius den Blasius-Segen und feiert mit uns den Aschermittwoch und legt uns das Aschenkreuz auf.

Die Kinder im Kindergarten lernen die Bedeutung der christlichen Symbole wie Kreuz, Osterkerze, Farben, Wasser, Taube, Brot usw. kennen.

Wir bereiten uns gemeinsam auf die religiösen Feste im Jahreskreis mit ihren
immer wiederkehrenden Ritualen vor und feiern den Namenstag der Heiligen,
Weihnachten, Ostern, Pfingsten usw.

Wir erarbeiten und vertiefen die religiösen Inhalte in Legeübungen, Meditationen,
im Rollenspiel, bei Betrachtungen und beim Singen von Liedern.

 

Zeitrhythmen

Der Tagesablauf bietet Abwechslung von Aktivität und Passivität

Die Kinder werden vertraut gemacht mit Stille, Sammlung, Meditation und Gebet.

Der Tages-, Wochen- und Jahreslauf ist strukturiert. Klare Zeitabschnitte, begleitet von Ritualen geben den Kindern Orientierung und Sicherheit.

Die Gestaltung und Mitfeier des Kirchenjahres zeigt sich in vielen Symbolen, Ritualen und Gestaltungen.

Das Kirchenjahr bietet viele Gelegenheiten zur Zusammenarbeit und Feier gemeinsam mit der Pfarrgemeinde, dem Pfarrer und mit pastoralen Haupt- und Ehrenamtlichen.

 

Glauben miteinander leben – Brücken bauen

Gemeinsam gestalten wir mit der Pfarrgemeinde Gottesdienste, feiern den
Namenstag des Heiligen Martin, sind beim Pfarrfest aktiv und feiern unsere
Abschlusssegnung.

So fördern wir das Miteinander – „Brücken bauen“ – in der Pfarrei. Die Kinder erfahren, wir gehören alle zusammen und sind eine große Gemeinschaft. Dadurch wird unser Glaube lebendig. Mit der Kindertagesstätte schaffen wir in unserer
Pfarrgemeinde einen Ort der Begegnung.

Durch das Angenommen sein in der Kindertagesstätte spüren die Kinder, dass Gott sie liebt und der Glaube Vertrauen und Geborgenheit schenkt.

 

„Das größte Glück eines Kindes ist

das Bewusstsein, geliebt zu werden“ 

Johannes Bosco