Krippengruppe

Wir sehen die Froschgruppe als Teil unseres Kindergartens, arbeiten vertrauensvoll mit den Kolleginnen zusammen und lehnen uns in unserer pädagogischen Ausrichtung eng an die konzeptionellen Grundsätze des Kindergartens an.

An erster Stelle steht, dass Kinder und Eltern sich in der Froschgruppe wohlfühlen!

Es wird großer Wert auf intensive Elternarbeit gelegt, ebenso Transparenz und ein offener und ehrlicher Umgang miteinander. Ein großer Teil der Zeit ist aber auch damit ausgefüllt, die Grundbedürfnisse unserer „Kleinen“ zu befriedigen. Dazu gehören Essen, Trinken, Schlafen, eine saubere Windel und liebevolle Zuwendung. Natürlich wird aber auch gespielt, gebastelt, gesungen und gekuschelt.

Unser Ziel ist es, eine gesunde Balance zu schaffen zwischen einer individuellen Betreuung, die den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes entspricht und der behutsamen Begleitung der Kinder, sich zunächst in einer kleinen, später auch in einer größeren Gruppe zurecht zu finden.

 

Eingewöhnung

Die positive Eingewöhnung ist eine wichtige Voraussetzung für ein stressfreies und wohlfühlendes Ankommen in der Krippe.

Es ist daher wichtig und notwendig, die Eingewöhnungszeit flexibel und individuell zu gestalten. Daher ist ein reger Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen sehr wichtig und wünschenswert.

Die Eltern sollten sich für die Eingewöhnung Zeit nehmen und jederzeit erreichbar sein. 

Grundphase (1. – 4. Tag):

In den ersten Tagen kommt ein Elternteil mit dem Kind in die Einrichtung und verweilt ca. 1 Stunde gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe.

Es ist zuerst sehr wichtig die neue Umgebung ohne Druck und Anforderung kennenzulernen. Wichtig ist, dass das Elternteil immer präsent ist, damit dass Kind immer wieder Zuflucht suchen kann.

So wird dem Kind eine Sicherheit vermittelt, die es in den ersten Tagen in der Einrichtung benötigt. Die Bezugserzieherin beobachtet, nimmt sich Zeit und versucht allmählich Kontakt zu knüpfen.

Trennungsversuch (5. – 9. Tag):

Nach ca. einer halben Stunde in der Gruppe verabschiedet sich das Elternteil bewusst von seinem Kind und verweilt in einem anderen Bereich des Hauses.

Auch wenn das Kind kurz weint oder protestiert, sollte das Elternteil den Raum verlassen und die Bezugserzieherin versucht, das Kind zu trösten und abzulenken.

Ist das Kind in seinem Spiel vertieft oder begeistert beim Bauen, kann die Trennung am Anfang 10 – 30 Minuten ausgeweitet werden.

Die Trennungszeiten werden täglich ein Stück verlängert. Sollte sich das Kind bei der Trennung nicht beruhigen lassen, wird das Elternteil wieder in den Gruppenraum geholt.

Je nach Alter des Kindes ist die Notwendigkeit gegeben, die Grundphase zu verlängern und einen späteren Zeitpunkt für einen erneuten Trennungsversuch zu starten.

Stabilisierungsphase:

Fühlt sich das Kind angekommen und ist mit vielen Abläufen vertraut, wird die Verweildauer in der Gruppe gesteigert.

Der Elternteil kann für eine bestimmte Zeit den Kindergarten verlassen, muss aber jederzeit telefonisch erreichbar sein.

Schlussphase:

Das Kind wird in die Einrichtung gebracht und der Elternteil verabschiedet sich gleich. Das Kind ist in der Krippe angekommen und die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen.

 

Tipps, die dem Kind beim Abschied helfen können:

  • Etwas Vertrautes von Zuhause mitgeben (Kuscheltier, Schmusetuch,…)
  • Gestalten eines ICH–Buches: Fotos der Eltern, Geschwister, Großeltern, Tiere,… als Album gestaltet
  • Immer dasselbe Abschiedsritual (z.B. Küsschen, Zuwinken,…)
  • Sich an Vereinbarungen halten
  • Geduld aufbringen, wenn es nicht immer sofort klappt
  • Eine gewisse Akzeptanz (das Kind ist eines unter vielen in der Gruppe)
  • Immer erreichbar sein!