Gschwend - St. Joseph

St. Josef

Gschwend
St. Joseph, 19. März

Der Weiler Gschwend besitzt eine reizende Kapelle mit Empore, farbigen Fenstern im Jugendstil und zwei kleinen Rundfenstern. Es gab einen Vorgängerbau, der im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde, 1698 wurde der Neubau fertiggestellt. 1778 schaffte man eine Glocke an, die 1821 durch ein viel älteres Glöcklein aus dem Jahr 1493 aus der Walburgakapelle bei Ruderatshofen ersetzt wurde.

Die Gschwender feiern zwei Patrozinien, die eng mit der Kindheit Jesu verknüpft sind: den heiligen Joseph und die Vermählung Mariens am 23. Januar. Das Altargemälde von F.A. Weiß aus dem Jahr 1780 stellt die Vermählung dar. Es kann ausgetauscht werden durch ein Dank und Votivbild des heiligen Joseph mit dem Jesuskind oder durch ein Bild, das die Geiselung Jesu darstellt, beobachtet durch die schmerzhafte Muttergottes.

Besonders schön ist das Kruzifix im Chorbogen. Drei Engel fangen das kostbare Blut des Herrn in Kelchen auf.