Übergang in die Schule

Die Einschulung stellt eine weitere Schlüsselerfahrung für das Kind dar. In unserem Kindergarten wird das Kind auf diesen Übergang in einem langfristigen Prozess vorbereitet. Zum einen verfolgen wir die Förderung von Basiskompetenzen vom ersten Tag an. Des Weiteren führen wir das einzelne Kind an schulnahe Vorläuferkompetenzen heran wie Sprachentwicklung, Feinmotorik und Lernkompetenz. Nicht zuletzt ist es unser Anliegen, die Lernbereitschaft und den Wissensdurst des Kindes zu fördern. Im Sinne einer ganzheitlichen Erziehung und Bildung entscheiden wir uns bewusst gegen spezielle „Schulprojekte“. Vielmehr achten wir darauf, dass die verschiedenen Kompetenzen, die das Kind beim Eintritt in die Schule mitbringen sollte, in unserer alltäglichen Arbeit selbstverständlich gefördert werden. So finden z.B. Zahlenlern- oder Lesespiele während des Freispiels statt. Auch das Schleife binden lernen hat seinen Platz in der Freispielzeit und im Lernkreis fördert das Singen von (Vor-) Schulliedern die Ablösung und neue Rollenfindung der Kinder. Dies ermöglicht nicht nur den Vorschulkindern ein ganzheitliches, ressourcenorientiertes Lernen; sondern gibt außerdem den anderen Kindergartenkindern die Möglichkeit, von den „Großen“ als Vorbild zu lernen und zu erleben, was ein Vorschulkind kann. Zur Vorbereitung des Schuleintritts kooperieren wir mit den Eltern und den örtlichen Grundschulen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit ist u.a., Kindern mit Migrationshintergrund die Teilnahme an einem Vorkurs zu ermöglichen. Wir besuchen außerdem die Schule, um den Kindern diesen neuen Lebensraum frühzeitig bekannt zu machen. Umgekehrt gibt es am ersten Schultag einen Besuch der Erstklässler im Kindergarten, an dem diese ihren Schulranzen und ihre Schultüte den Kindergartenkindern zeigen und von ihrem ersten Schultag berichten dürfen. Dies rundet für die ehemaligen Kindergartenkinder den Abschied vom Kindergarten ab und fördert bei den neuen Vorschulkindern freudige Erwartung und Motivation.