Unsere Jüngsten - ab 1 Jahr bekommen einen Krippenplatz

 

Wir nehmen Kinder ab einem Jahr bei uns in eine Krippen auf. Diese „Kleinen“ brauchen eine sehr individuelle Eingewöhnungszeit. Ein Elternteil begleitet das Kind in die Gruppe und bleibt anfänglich mit dabei, bis Kind und Elternteil eine Beziehung zu der betreffenden Erzieherin aufgebaut haben. Diese Bezugsperson ist anfänglich für alle Belange verantwortlich und hilft dem Kind, sich in der Gruppe zurechtzufinden. Auch die tägliche Stundenzahl muss für das Kind überschaubar und verkraftbar sein. So gelingt ein guter Start, der für den Kindergartenerfolg entscheidend ist.

1. Unsere Eingewöhnung der Jüngsten

Bei der Eingewöhnungszeit orientieren wir uns am „Münchner Modell“.

Wichtig ist uns, für die Kleinen einen behutsamen Übergang von Familie in die Kita zu gestalten. Dies sehen wir als gemeinsame Aufgabe aller Beteiligten.
Dem Bedürfnis des Kindes nach Nähe und Geborgenheit begegnen wir mit Empathie. In Begleitung der Eltern bauen wir eine sichere und verlässliche Bindungsbeziehung zwischen Kind und Erzieher auf.
Eine akzeptierende und wertschätzende Haltung ist für uns eine grundlegende Voraussetzung für den Vertrauensaufbau zwischen Eltern – Erzieher.

Unsere Eingewöhnung verläuft in verschiedenen Phasen, in der wir die Individualität jedes Kindes berücksichtigen.

Phasen der Eingewöhnung:
Während der gesamten Eingewöhnungszeit führen wir Elterngespräche, um damit den gegenseitigen Vertrauensaufbau zu gewährleisten.

 • Aufnahmegespräch
 Gewohnheiten des Kindes besprechen; Wünsche, Vorstellungen und Bedenken
 der Eltern klären; Eingewöhnungszeit im Detail besprechen und planen;
 Struktur des Tagesablaufs erklären

 • Schnuppertag
 Gegenseitiges Kennenlernen, erste Kontakte zu Kindern knüpfen

 • Die ersten Tage bei uns
 1. bis 6. Tag:
 Kind bleibt mit vertrauter Bezugsperson 1 Stunde in der Gruppe, Erzieher
 verhält sich beobachtend im Hintergrund, wartet auf Kontaktaufbau von Seitens
 des Kindes; Pflegemaßnahmen anfänglich durch die Bezugsperson.
 Ab dem 7. Tag:
 Erster Trennungsversuch mit Verabschiedung der Bezugsperson, Kind bleibt mit
 Hilfe des Erziehers minutenweise alleine in der Gruppe; ist die emotionale
 Sicherheit des Kindes deutlich erkennbar, wird die Dauer der Trennungsphase
 täglich gesteigert.

 • Die darauffolgenden Wochen bei uns
 In dieser Zeit wird die Kind-Erzieher-Beziehung vertieft und aufgebaut. Das
 Kind löst sich immer besser von seiner Bezugsperson und findet sich immer
 sicherer in der Gruppe zurecht.

 • Abschlussgespräch am Ende der Eingewöhnungszeit
 Reflektierendes Elterngespräch über die Eingewöhnungszeit von Kind und Eltern
 in der Einrichtung.

 

2. Unsere pädagogischen Schwerpunkte in der Gruppe der 1 - 3 Jährigen

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sind der BEP, die Interessen und Entwicklungsthemen der Kinder sowie der Jahreskreis mit seinen kirchlichen Festen.

• Ritualisierter Tagesablauf
• Sprachliche Kompetenzen
• Spiel, Bewegung und Kreativität
• Selbständigkeit fördern
• Soziale Kompetenzen
• Pflege und Sauberkeit
• Beobachtung und Dokumentation
• Elternpartnerschaft

Ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern unter Drei ist das Bedürfnis nach einem Leben in einer stabilen und kontinuierlichen Gemeinschaft.
In unserer Krippengruppe ist es selbstverständlich sich gegenseitig zu helfen und sich zu unterstützen. Die älteren Kinder sind oft schon ein gutes Vorbild. Die Kinder leben und lernen in einer familienähnlichen Gemeinschaft. Dies trägt zur Entwicklung eines Wir-Gefühls in der Gruppe bei.
Wir sehen uns als einfühlsamer Begleiter in den individuellen Entwicklungsprozessen eines jeden Kindes.

 

3. Unser Tagesablauf

Bringzeit und Freispiel
Morgens heißen wir jedes Kind persönlich willkommen. Bis alle Kinder im Kindergarten eingetroffen sind, ist Freispielzeit in der Gruppe. Freispiel bedeutet für die Kinder eine freie Wahl von Spielort, Spielmaterial, Spielpartner und Spieldauer.

Morgenkreis
Der Morgenkreis ist ein Erleben von bestimmten Ritualen, z.B. gemeinsames Begrüßungslied, Besprechen des Tagesablaufs, Lieder singen, Kreisspiele durchführen und besondere Themen aufgreifen. Die Kinder wissen so genau wer heute da ist und das Gruppenzugehörigkeitsgefühl wird ebenso gestärkt.

Gemeinsame Brotzeit
Bevor sich alle Kinder an den Brotzeittischen versammeln, waschen wir uns die Hände und decken gemeinsam den Tisch. Natürlich haben die Kinder auch außerhalb der gemeinsamen Brotzeit die Möglichkeit zu essen, wenn sie hungrig sind.

Freispiel und pädagogische Angebote
Neben der Freispielphase finden in dieser Zeit auch gezielte Angebote statt. Diese richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder und orientieren sich am Jahreskreislauf.

Gartenzeit
Bei passendem Wetter gehen wir in den Garten. Hier kann das Kind nochmals seinen Bewegungsdrang ausleben, den Sandkasten erobern oder seine Erlebnisse in Rollenspielen verarbeiten.

Abholzeit nach Vereinbarung

Jedes Kind hat eigene Bedürfnisse!

Wickeln
> individuell nach Bedarf
> nach der gemeinsamen Brotzeit
> einfühlsames Personal

Ruhezeit
> Möglichkeit, sich dem Geräuschpegel zu entziehen
> neue Kräfte werden gesammelt
> Verarbeitung von Erlebtem

Pädagogische Angebote
> Planung anhand von Beobachtungen während der Freispielzeit
> auf verschiedene Alterstufen eingehen
> in Kleingruppen oder Einzelförderung

Sauberkeitserziehung
> Personal nimmt sich Zeit
> sensibler Umgang